Navigationsgeräte von Tomtom
Die Navigationsgeräte von Tomtom genießen auf dem Markt nach wie vor einen sehr guten Ruf und das zu Recht. Schon allein die Firmengeschichte hat hier viel zu erzählen. Tomtom wurde 1991 noch unter dem Namen Palmtop in Amsterdam gegründet. Das holländische Unternehmen konzentrierte sich zunächst auf verschiedene Anwendungen für PDAs und erkannte früh das Potential mobiler , die sich auf bestimmte Aufgaben konzentrieren. Die Navigationsgeräte von Tomtom, die Anfang des neuen Jahrtausends die Welle der mobilen Navis einläutete, waren die logische Konsequenz.
Kein Wunder also, dass die Navigationsgeräte von Tomtom weltweit gefragt sind und der Hersteller zur Spitzengruppe der Anbieter gehört. In Europa ist Tomtom sogar Marktführer. Das will in diesem heiß umkämpften Markt schon was heißen. Neue Entwicklungen sind natürlich das A und O, um seine Position halten zu können. Schon seit 2007 wird zum Beispiel FCD in der Praxis ausprobiert. Floating Car Data heißt der Versuch, die Empfänger von Mobilfunk, GPS usw. gleichzeitig zu Sendern zu machen, um daraus die momentane Verkehrsdichte zu errechnen. Die Pilotprojekte in Berlin und Wien wurden zunächst genutzt, um den Taxiflotten Daten über das Verkehrsaufkommen anzubieten. Auch wenn bisher die Umsetzung für die breite Masse der Autofahrer vor allem an den Kosten scheiterte, werden hier noch wertvolle Erkenntnisse gewonnen.
Ein anderes Beispiel für den technologischen Fortschritt der Navigationsgeräte von Tomtom ist Rider IQ Routes. Die Erfahrungswerte von Millionen Nutzern helfen, um die Ermittlung und Berechnung der besten Route abhängig von der Tageszeit zu optimieren.
Programm
Der Blick in das Programm der Navigationsgeräte von Tomtom zeigt, dass sich die Preiskalkulation durchaus von denen anderer Hersteller unterscheidet. So beginnt das Tomtom-Sortiment erst in der unteren Mittelklasse. Beim Preisleistungsverhältnis gibt es keine Klagen. Was bei Tomtoms günstigsten Modellen serienmäßig ist, muss man bei manchen anderen Herstellern vergeblich suchen. So gehören etwa GPS-Empfänger, USB-Anschluss, TMC, Antenne, vorinstalliertes POIs, IQ-Routes-Technologie, Plug&Go usw. schon zur Grundausstattung. Der integrierte Speicher verfügt über 4 GB Kapazität, unterstützt werden handelsübliche SD Speicherkarten. Die mitgelieferten Karten der Navigationsgeräte von Tomtom decken Europa fast vollständig ab. Der Monitor dient natürlich auch der Bedienung (Touchscreen) und ist mindestens 4,3 Zoll groß. Die Betriebszeit beträgt 2 Stunden. Der Lithium-Polymer-Akku kann per USB-Kfz-Ladegerät nachgefüttert werden. Das Kabel gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein USB-Kabel für den Datentransfer.
Die Navigationsgeräte von Tomtom werden natürlich auch teurer, wenn die Ausstattung umfangreicher wird. Dazu gehören etwa mitgelieferte Karten für die Hauptverkehrsstraßen von Albanien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Serbien und Weißrussland. Vollständige Karten gibt es von Russland, Lettland, Rumänien, Malta usw. Für eine etwas größere Investition ist gleich ganz Europa als Kartensatz vorhanden (siehe auch Navigationssoftware).
Eine spezielle Ausstattung liefern die Navigationsgeräte von Tomtom für Motorradfahrer. Die Urban Rider Serie etwa bietet eine intuitive Benutzerführung, die extra für Menschen konzipiert wurde, die das Gerät mit Handschuhen bedienen müssen. So brauchen Motorradfahrer nicht jedes Mal umständlich ihre dicken Handschuhe ausziehen, wenn mal was am Navi eingestellt werden muss.
Die Go Live Serie kümmert sich um all das, was den Reisenden auf seiner Route und an seinem Zielort erwartet. Informationen über Radarkameras oder der lokale Wetterbericht sind da nur zwei Beispiele.
Tempowarnung
Die Warnung vor einer Geschwindigkeitsbegrenzung wirft ein wichtiges Thema der Navigationsgeräte von Tomtom und anderen Herstellern auf. Ähnliches ist im Bereich zahlreicher elektronisch gesteuerter Assistenten für moderne High-Tech-Autos zu diskutieren. Da wären etwa das Spurhaltesystem oder die Warnung vor dem Einschlafen zu nennen.
Tatsächlich können diese Unterstützungen die Sicherheit erhöhen. Letztlich muss man sich aber darüber im Klaren sein, dass sie lediglich die Folgen von Fehlern reduzieren oder (mit etwas Glück) vermeiden, nicht die Fehler selbst. Wer übermüdet Auto fährt und sich auf irgendein Warnsystem verlässt, der handelt grob fahrlässig. Auch die Tempowarnung sollte nicht wirklich nötig sein. Andererseits wird die erlaubte Geschwindigkeit mittels Verkehrszeichen geregelt und ist damit Teil der örtlichen Eigenheiten des Verkehrs, durch die ja letztlich eine Navigation führen soll. Die Verkehrszeichen wie auch das Navi sollten aber nicht dazu führen, dass der Fahrzeuglenker sich gedankenlos auf die Elektronik verlässt. Geschwindigkeitsbeschränkungen heben sich durch die aktuelle Verkehrssituation auf, denn die angemessene Geschwindigkeit hat Vorrang, sofern der Verkehr, Wetter oder sonst irgendetwas zum langsameren Fahren verpflichten.
Die Navigationsgeräte von Tomtom sind eigentlich ein gutes Beispiel, wie die Reisegeschwindigkeit erhöht werden kann, indem die Verkehrslage optimaler ausgenutzt wird. Statt schneller zu fahren, ist intelligente Zielführung angesagt.