Workstation
Vor allem im professionellen Bereich unterscheidet man inzwischen einen simplen Arbeitsplatz
Desktop PC von einer Werkstation. Der Begriff Workstation soll dabei ausdrücken, dass dieser
Computer in Sachen
Hardware und
Software auf bestimmte Arbeitsbereiche besonders vorbereitet ist. Dabei wird die Workstation in der Regel als Teil eines Netzwerkes verstanden. Üblicherweise werden solche besonders leistungsfähigen PCs speziell für die Ansprüche technisch-wissenschaftlicher Arbeitsgebiete und Anwendungen konzipiert. Dabei wird zum Teil auch auf die Kompatibilität zu IBM verzichtet. Einige Workstations erlauben sogar die Verwendung mehrerer Terminals.
Für den Laien sind der technische Aufbau und der jeweilige Schwerpunkt bei der Konzeption einer konkret auf bestimmte Arbeitsbereiche vorbereiteten Workstation manchmal nur schwer zu verstehen. Im Vergleich zu leistungsstarken IBM-kompatiblen Computern erscheinen sie oft schwächer, weil die besonderen Stärken manchmal kaum auffallen und erst im konkreten Arbeitsbereich deutlich werden. Der Begriff Workstation ist zwar synonym mit dem Ausdruck Arbeitsplatzrechner, jedoch verwenden diverse Hersteller im Sinne ihres Marketing-Konzeptes die Begriffe sehr unterschiedlich. Auch werden eigentlich gewöhnliche Desktop-PCs gern mit dem Anstrich Workstation versehen, um ihnen den Hauch der Professionalität zu vermitteln.
Was man in der Abteilung
HP Workstation darunter versteht, wird anhand des ausführlichen Programms deutlich. Knapp 80 Geräte zwischen 45 Euro (Expansionsmodule) und 6500 Euro (Workstation HP WS Z800) sind aufgelistet. Darunter fallen die HP Workstation, die Bundles HP Workstation sowie die Bauserien GT, T, ThinClient, Compaq ThinClient, Compaq T und ProLiant.
Der sowohl für Kleinbetriebe als auch für Großunternehmen konzipierte Mini Tower Z800 verwendet einen Intel Quad-Core Xeon X5560 Prozessor mit 2,8 GHz Taktung. Als Arbeitsspeicher sind sechs 4 GB Speicherriegel vom Typ DDR3 SDRAM - ECC mit einer Speichergeschwindigkeit von 1333 MHz verbaut, die auf insgesamt 192 GB erweitert werden können. Zwei Festplatten sind integriert; zum einen eine 146 GB NCQ und eine 300 GB. Als optisches Laufwerk fungiert ein DVD-Brenner. Während eine Soundkarte integriert ist, befindet sich ein Grafikprozessor nicht an Bord. Als Software liegt Microsoft Windows Vista Business inklusive XP Professional Downgrade bei.
Recht umfangreiche Programme sind auch die Rubriken
Lenovo Workstation (Serie ThinkStation),
Fujitsu Workstation (Baureihen Celsius, FibreCat; auch Bundles sind im Angebot) und
IPC2U Workstation (Irobo, Ipanel). Dagegen sind die Produktpaletten bei
Acer Workstation,
Belkin Workstation und
SECOMP Workstation deutlich kleiner.