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Wireless LAN

Wireless LAN oder auch Wi-Fi ist ein lokales Funknetz. Hierbei senden Basisstationen, so genannte AccessPoints, in regelmäßigen Abständen kleine Datenpakete, die vor allem drei Informationen enthalten: Die SSID (Service Set Identifier = Netzwerkname), die Verschlüsselung und die Übertragungsraten. Dieses kompakte Infopaket erleichtert den Clients das Auffinden eines solchen kleinen Funknetzes. Diese Infopakete werden Beacons, also Leuchtfeuer, genannt.

Drahtlose Verbindungen zwischen Computer und ihren Peripheriegeräten liegen im Trend. Und dies betrifft nicht nur die mobilen Notebooks. Wo Kabelverbindungen nicht benötigt werden, entfallen auch altbekannte Anschlussprobleme. Diese werden heute von der Elektronik - fast unmerklich für den Anwender - behoben. Probleme bereiten allerdings noch die Sicherheit und die Geschwindigkeit. Für schnelle, sichere Verbindungen ins Internet oder zu anderen Netzwerkteilnehmern geht nach wie vor nichts über das Kabel. Allerdings holen die Funknetzverbindungen in allen Belangen auf. Wichtige Voraussetzung für die Sicherheit ist natürlich die Verschlüsselung, die auch von den Gerichten gefordert wird, wenn es darum geht, zu vermeiden, dass Unbefugte über eine ungeschützte WLAN-Verbindung Störungen verursachen.

Für die Verbindung sind diverse Geräte im Angebot. Dazu gehören zum Beispiel WLAN Adapter, die wie etwas größere USB-Sticks aussehen, und WLAN Antennen sowie WLAN Netzwerkgeräte. Ergänzende Produkte finden sich in der Kategorie WLAN Netzwerkzubehör. Für die interne Installation sind auch WLAN Karten im Programm.

Grundsätzlich ergeben sich so eine ganze Reihe unterschiedlicher Verbindungswege. Die kabellose Netzwerk - PCI-Karte beispielsweise kann im Desktop PC verbaut werden. Für Notebooks gibt es die miniPCI-Karte, die ebenfalls einen fest installierten WLAN-Adapter darstellt. Laptops können aber auch eine PCMCIA-Karte verwenden, die es mit integrierten Antennen oder Antennenanschluss gibt. Auf der Basis vom Compact-Flash-Standard sind die CF II - WLAN Karten im Einsatz. Sie sind kleiner als die PCMCIA-Bauteile, lassen sich aber per entsprechendem Adapter in demselben Slot betreiben. USB Adapter nehmen über den USB-Eingang Kontakt mit dem Rechner auf. Es gibt sie in der Bauform der USB-Sticks oder aber auch als kleine Router. Den fast schon klassischen Weg über die Netzwerkschnittstelle des Rechners oder Druckers geht der WLAN-LAN-Adapter. Wie der Name schon sagt, verbindet er das lokale Funknetz mit dem vorhandenen Netzwerk (auch WLAN-Client-Adapter oder WLAN-Ethernet-Bridge genannt). Der Vorteil dieses Verfahrens liegt unter anderem darin, dass es x-beliebig einsetzbar ist und der Anwender keine Rücksicht auf das jeweilige Betriebssystem nehmen muss. Alternativ lässt sich der Wireless Access Point auch im Client Mode fahren. Dann funktioniert der Access Point wie der beschriebene WLAN-LAN-Adapter.
 
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