Verschiedenes Großpapier
Im Bereich der
Plotter und Großformatdrucker gehören unterschiedlich matte oder glänzende Fotopapiere inzwischen zum Alltag. Die
Tintenstrahldrucker XXL und XXXL machen es möglich, hochqualitative Druckerzeugnisse für Kunst und Werbung sowie Industrie und Design zu realisieren. Entsprechende Papiere finden sich in der Abteilung
Folien / Rollenpapier unter den Rubriken Folie oder Papierrollen 24 bzw. ab 36 Zoll. Dort offerieren vor allem Epson und HP ein breites Spektrum an Produkten.
Wer das ganz Ausgefallene sucht, riskiert einen Blick in die Kategorie verschiedenes Großpapier. Hier findet sich ein Pool ausgewählter Exoten wie beispielsweise Banner oder Pauspapier (vgl.
Epson verschiedenes Großpapier,
HP verschiedenes Großpapier und
Oki verschiedenes Großpapier). Unter
Canon verschiedenes Großpapier werden auch Labels im Format 54 x 90 mm - etwa für Checkkarten - angeboten (siehe KC 18iP und KC 36iP).
Beim Pauspapier hält HP ein Produkt des Formats A1 (die Rolle ist 61,0 cm breit und 45,7 m lang) bereit. Die Stärke liegt bei 90 g/m². Der Begriff Pausen findet sich auch in den Bezeichnungen Lichtpause oder Blaupause wieder, wobei diese umgangssprachlich für Diazotypie verwendet werden, ein Verfahren, das vor allem für Technische Zeichnungen (Konstruktionen) benötigt wird. Gemeint ist damit das Durchzeichnen, auch Kopieren, einer Vorlage. Diese Technik verwendet man vor allem dann, wenn ein Original nicht mit den technischen Mitteln Scanner und Fotographie aufgenommen werden kann. Im Gegensatz zu diesen Verfahren werden beim Pausen vor allem die Konturen des Objektes übertragen. Eine einfache Form des Pausens lernen Kinder meist schon im Vorschulalter. Mit durchscheinendem Papier lassen sich die Konturen einer Vorlage (etwa das Bild eines Elefanten in einem Lexikon) abzeichnen. Anschließend können die Konturen wieder ausgemalt werden. Dadurch können Kinder beispielsweise das Zeichnen üben und die Formen von Tieren, Gegenständen usw. bewusster wahrnehmen lernen. Früher wurde mit Kreide, Kohle oder Bimssteinstaub gepaust.
Etymologisch betrachtet unterscheidet sich die Pause (von lateinisch. pausa = Stillstand, Innehalten, Ende; auch griechisch pausis = Ruhe, Rast) von Pausen (fränzösisch poncer = durchpausen, durchstäuben). Diese Wortstämme sind nicht zu verwechseln mit Pauschale, das von Pausch bzw. Bausch (Polster, Wulst) abgeleitet ist.
Entsprechendes Papier findet man nicht nur unter der Bezeichnung Pauspapier oder kurz Paus. Auch die englische Bezeichnung Proof oder Proofing Paper wird hier immer mehr verwendet.