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Verbrauchsmaterial



Verbrauchsmaterial - Informationen


Verbrauchsmaterial

In der Welt von Computer & Co. nimmt das Verbrauchsmaterial einen hohen Stellenwert ein. Dabei ist dieses Kapitel umfangreich und vielschichtig. Wenn auch Computer vor allem von der Kommunikation diverser Bauelemente und Peripheriegeräte sowie dem Zusammenspiel von Hardware und Software leben, so gibt es dennoch einige wichtige Bereiche, bei denen unterschiedliche Arten von Verbrauchsmaterialien Verwendung finden. Grob lassen sie sich in zwei Bereiche einteilen: Zum einen werden Datenträger benötigt, zum anderen kommunizieren PCs mit ihrer Umwelt auch auf dem schriftlichen Wege. Nach wie vor wird ein Großteil der Arbeitsergebnisse von Rechnern ausgedruckt. Für diese Funktion werden Drucker aller Art eingesetzt. Um die Erzeugnisse sichtbar zu machen, werden Druckfarbe und Druckobjekte gebraucht.

Die Art der verwendeten Druckfarbe hängt wesentlich von der Drucktechnologie ab. In den Anfangstagen der Personal Computer teilten sich die meisten Drucker mit den – nicht computerisierten – Schreibmaschinen die Methode, Schriftzeichen und Symbole auf Papier zu bringen. Die Druckfarbe wurde in Farbbändern bevorratet. Ein solches fährt am Druckkopf vorbei und durch den Anschlag angesteuerter Typen (Buchstaben) wird die Tinte auf das Druckobjekt (Papier) geschlagen. Bei Schreibmaschinen geschah die Ansteuerung entweder auf dem direkten Wege (also manuell) oder per elektronischer Steuerung. Nadeldrucker dagegen wurden – und werden – vom PC mit Druckdaten beliefert. Diese Nadeldrucker werden in fast unveränderter Form heute noch im professionellen Bereich eingesetzt. Vor allem wegen ihrer robusten Eigenschaften sind sie sehr unempfindlich gegenüber Umgebungsbedingungen, die anderen Druckern ein schnelles Ende bereiten würden. Dies gilt auch für die Farbbänder, die natürlich nach wie vor auch für ältere Drucker und Schreibmaschinen geliefert werden. Technisch nicht ganz weit entfernt sind die Schriftbandkassetten. Sie werden etwa bei Etikettendruckern verwendet.

Im Unterschied dazu nutzen Tintenstrahler Druckerpatronen. Diese Drucktechnik versprüht kleinste Partikel von Druckfarbe durch zahlreiche Düsen im Druckkopf auf das Papier. Tintenstrahldrucker sind simpel im Aufbau und daher günstig in der Anschaffung. Dies gilt inzwischen sogar für die Fotodrucker, bei denen es sich überwiegend um Tintenstrahler handelt. Dieselbe Technologie wird auch bei Plottern bzw. Großformatdruckern eingesetzt. Hier sind die Druckerpatronen allerdings um ein Vielfaches größer.

Mit Toner bezeichnet man allgemein die Druckfarbbehälter der Laser- und LED-Drucker. Diese sind vor allem im professionellen Bereich etabliert. Ihre Stärke liegt in der schnellen, preiswerten und hochqualitativen Druckleistung, wenn es um Text, Tabellen und Grafik geht. Beim Fotodruck sind sie der Tintenstrahltechnik unterlegen.

Eine weitere Drucktechnik verbirgt sich teilweise hinter dem Fotopapier, denn Thermo-Sublimationsdrucker erhalten mit dem Papier auch die Druckfarbe. Hierzu liegen auf dem Fotopapier die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz als ganzseitiges Blatt auf.

Ansonsten gehört Fotopapier allerdings zu den Druckobjekten. Der Bedarf an Fotopapier ist erstaunlich groß. Ausgelöst wurde dieser Boom durch den Erfolg der digitalen Kameras sowie die Einführung preiswerter und mobiler Fotodrucker. Diese Kombination erlaubt dem ambitionierten Hobbyfotografen, auf einfache und wenig kostenintensive Weise, selbst Fotos und Ansichtskarten zu produzieren. Der Film muss nicht mehr umständlich für mehrere Tage in ein Fotolabor zur Entwicklung gegeben werden. Stattdessen werden die Bilddaten auf Speichermedien abgelegt. Damit lassen sich die Daten zur Nachbearbeitung und Archivierung im PC hochladen oder direkt an den Drucker schicken.

Die digitale Fotografie hat auch den Bedarf an Folien / Rollenpapier sowie Papier Spezial erhöht. Immer häufiger nutzen private Anwender die Möglichkeit, selbst gestaltete Bilder etwa auf T-Shirts aufzudrucken. Aber auch im professionellen Bereich ist hier seit Jahren ein Aufwärtstrend zu beobachten. Waren noch vor nicht langer Zeit Großformatdrucker fast unbezahlbar, so finden heute immer mehr kleine Betriebe ihre ganz spezielle Nische, wenn es um Druckarbeiten beispielsweise für die Werbung geht. Die genannten Kategorien offerieren dabei vielerlei Papierarten. Die unterschiedlichsten Fotopapiere werden hier gelistet.

Die Geschichte der Datenspeicherung stellt sich als aufregende Parade unterschiedlichster Technologien dar. Dabei lassen sich manche Entwicklungen kaum noch anführen, weil ihnen beispielsweise nur eine kurze Lebenszeit vergönnt war.

Von Anfang an benötigten Computer Systeme, die der kurzfristigen Datenspeicherung, des Datentransports und der langfristigen Datensicherung dienten. Wenn diese drei Aufgaben auch von vielen Technologien zeitgleich erfüllt werden können, so unterscheiden sie sich doch wesentlich und begründen die fortlaufende Entwicklungsarbeit. Bei der kurzfristigen Datenspeicherung sollen die Programme und Dateien vor allem schnell zugänglich und veränderbar sein. Beim Transport und bei der Sicherung geht es vorrangig um den Schutz der Dateien.

Die stilisierten Spulen einer Bandmaschine gelten auch heute noch als Symbol für den Computer. Die Vorteile der Magnetaufzeichnung überzeugen auch heute noch. Die Datensicherung ist äußerst stabil und die Medien, etwa das Streamerband, sind vergleichsweise preiswert.

Mit der CD kam Anfang der 1980er Jahre ein völlig neues Medium auf den Markt, das inzwischen in der DVD, der HD DVD und der Blu-Ray Disc würdige und leistungsfähigere Nachfolger gefunden hat. Mit der Silberscheibe war ein Medium geboren, das ideal für den Transport von Programmen eingesetzt werden konnte. Der Weg bis zur wiederbeschreibbaren CD, so genannte Rohlinge, dauerte etwas länger, jedoch wurde dieser Schritt bei der Einführung der DVD und den Nachfolgern deutlich schneller eingeleitet.

Mikrokassetten werden beispielsweise bei Telefonen und Diktiergeräten eingesetzt.


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