Tintenstrahldrucker
1. Technik & Entwicklungen
Neben dem Laserdrucker gehört Tintenstrahldrucker zu den wichtigsten Vertretern der Drucktechnologien. In den 1980er und 1990er Jahren lösten in vielen Haushalten und Firmenbüros die Bubble-Jets die lauten Nadeldrucker ab, die auch in Sachen Druckbild nicht mithalten konnten. Im Fotodrucker hat sich dieses Druckverfahren auf lange Sicht den ersten Platz gesichert. Zwar können auch Thermo-Sublimationsdrucker, Festtintendrucker und nicht zuletzt auch die Laserdrucker gute Fotos drucken. Allerdings ist der Tintenstrahler in Sachen Auflösung und Farbtiefe nicht zu schlagen. Zugute kommt dieser Drucktechnik auch, dass sie recht simpel ist und daher die Geräte preiswert aufgebaut sind.
Die Leistungsbandbreite wird deutlich, wenn man die Preisspanne der Geräteklassen auflistet, die mit dem Tintenstrahlverfahren drucken. Einfache Arbeitsplatzdrucker, die bereits Fotos in akzeptabler Qualität ausdrucken, sind in der Abteilung HP Tintenstrahldrucker bereits für gut 40 Euro zu haben. Der Spitzenreiter unter den Druckerherstellern setzt auch die andere Messmarke. Bei einem HP Plotter vom Typ Designjet 4500MFP für über 30.000 Euro wird ebenso das Tintenstrahlverfahren eingesetzt.
2. Trends & Marktsituation
Wie bei den Laserdruckern geht auch bei den Tintenstrahlern der Trend zum Multifunktionsgerät. Diese Alleskönner, die neben drucken auch scannen und kopieren sowie (optional) faxen können, erobern aufgrund ihrer kompakten Abmessungen und ihrer günstigen Preise viele Druckerstandorte. Wo macht da der Tintenstrahler als Arbeitsplatzdrucker noch Sinn? Er kann beispielsweise kombiniert werden mit einem Monochrom-Lasermultifunktionsdrucker.
Das Programm Canon Tintenstrahldrucker findet sich in der Pixma-Serie wieder. Sie beginnt deutlich unter 50 Euro und endet beim DIN A3 Plus Drucker für knapp 400 Euro. In der Rubrik Epson Tintenstrahldrucker sind mehrere Baureihen vertreten. Die einfachen DIN A4 Arbeitsplatzdrucker gehören zur Stylus bzw. Stylus D Serie. Die Preise beginnen unterhalb von 50 Euro. Ein Epson Stylus Photo liegt bei 90, ein Stylus Office bei rund 115 Euro. Die B-Serie sowie die Stylus Photo-Modelle gehören schon höheren Klassen an und werden durch die Stylus Pro Serie ergänzt.
Natürlich zeigt Hewlett Packard auch hier seine ganze Kunst des Druckerbaus. Die HP Tintenstrahldrucker der legendären Deskjet- und Officejet-Reihen legen knapp über 40 Euro los und erreichen bei den Topmodellen annähernd 500 Euro Kaufpreis. Darüber rangieren noch die Serien Business Inkjet und Photosmart Pro.
Imation Tintenstrahldrucker dienen dem automatisierten Bedrucken und Kopieren von CDs und DVDs.
3. Tipps
Gerade die interessanten Angebote der Tintenstrahlerserien und deren immer wieder überzeugenden Leistungen sprechen dafür, Arbeitsplatzdrucker mit Tintenstrahltechnik durchaus in die engere Wahl zu ziehen, wenn es um eine optimale Büroausstattung geht, die nicht zwangsläufig mit einem Druckerstand auskommen muss.
Auf folgender Seite finden sie die aktuellsten Tintenstrahldrucker in unserem Onlineshop
Preiswerter A3+ Drucker EPSON Stylus Office B1100 EPSON Stylus Office B1100 A3+ color Druckerpatronendrucker
Positiv: DIN A3+ Drucker, Auflösung, Stromverbrauch Negativ: Papierhandling, keine Infos zur Lärmentwicklung, kein Linux Geringer A3 Zuschlag Das Preisleistungsverhältnis des EPSON Stylus Office B1100 A3+ ist als besonders gut zu bezeichnen, weiß man doch, wie teuer zum Beispiel bei Laserdruckern der A3-Zuschlag ist. Der Epson ist ein ordentlicher Bürodrucker, der auch mal ein größeres Volumen packt. Sind also öfter A3-Ausdrucke auf dem Tagesplan, so sollte er in die engere Wahl gezogen werden. Beim Fotodruck ist er allerdings nicht voll in seinem Element. Das können andere besser. Wirklich Kritik ist beim Papierhandling angesagt. Diese erübrigt sich nur, wenn der 1100er parallel zu anderen Druckern läuft, die zum Beispiel die A4-Aufgaben übernehmen. Denn, wenn ein A3 Drucker allein arbeitet, sollten ausreichend große Papiervorräte für A3 und A4 vorhanden sein. Zudem empfiehlt sich noch die Zufuhr für Sondergrößen. Hier kann der Stylus leider nicht mithalten. Ansonsten ein ordentliches Gerät zum fairen Preis, da kann man ruhigen Gewissens 4,1 Sterne geben.
HP DeskJetD1660: Farbdrucker für n´Appel un´n´Ei HP DeskJetD1660 color USB Inkjet (DE)(AT)
Positiv: extrem niedriger Kaufpreis, Auflösung, Papierhandling Negativ: Nur USB, nur Windows und Mac, keine Infos über Lärmentwicklung, Druckkosten Viel Drucker für wenige Ausdrucke Wenn man die Kapazitätsangabe des HP DeskJetD1660 zugrunde legt und im Hinterkopf weiß, dass ein Drucker, bei dem der Hersteller von 15000 Blatt im Monat spricht, besser bei 1500 Blatt geschont werden sollte, so ist dieser preisgünstige DeskJet wirklich nur für den Gelegenheitsdruck gedacht. Macht aber nichts, denn da besetzt er die richtige Nische. Viele private Haushalte verbrauchen nicht mal ein Stapel Papier (500 Blatt) im Jahr. Was sollen diese sich einen Drucker für 500 Euro kaufen? Kommt noch ab und zu ein Foto dazu, lohnt es sich, zusätzlich einen mobilen Fotodrucker für wenig mehr Geld als dieser HP anzuschaffen. Wenn man sich also den Kaufpreis vor Augen führt, gibt es nicht wirklich was zu meckern. Oder doch? Wer schon preisbewusste Kunden anvisiert, sollte auch Linux reinlassen! Bleiben 3 Sterne plus 1 Stern für den Kaufpreis.
Konkurrenzfähiger EPSON Stylus Photo P50 Tintenstrahler EPSON Stylus Photo P50 Farbtintendrucker A4 USB 5760x1440dpi
Positiv: günstiger Anschaffungspreis, 6 Farb-Foto-Druck, schnell Negativ: spärliche Informationen zu den Themen Papierhandling, Stromverbrauch, Lärmentwicklung usw., nur für Windows und MacOS X 10.3.9 Was haben die gegen Linux? Der EPSON Stylus Photo P50 ist ein preiswerter Tintenstrahler, der immerhin mit 6-Farb-Foto-Druck aufwarten kann. Viele Informationen kann man aber leider nicht bekommen. Das Drucktempo bei der Einstellung Entwurf sagt nur wenig darüber aus, ob man während des Ausdrucks eines Fotos Kaffeetrinken oder gleich Shoppen-gehen kann. Noch spärlicher äußert sich Epson zum Papierhandling, zum Stromverbrauch, zur Lärmentwicklung und diversen anderen Themen. Da gibt es etwa die Frage nach der Papierstärke. Wenn der Drucker beispielsweise nur Papier bis 100 g/m² verarbeiten kann, ist er als Fotodrucker ziemlich ungeeignet. Denn man will ja auch was in der Hand haben, wenn man sich die Lieben auf dem Bild anschaut. Und wieder mal wird Linux ausgesperrt. Vielleicht ist der Drucker auch nicht gut genug? Wegen Infomangel können wir nur 3 Sterne geben. Wohlwollend.
EPSON Stylus Photo P50 Farbtintendrucker A4 USB 5760x1440dpi
CANON Pixma iP4700 A4: 5-Farb-Fotodrucker CANON Pixma iP4700 A4 USB Fotodrucker print 9600x2400 dpi Druckgeschw. 9,2ppm
Positiv: 5-Farben-Fotodruck, kleine Tröpfchen, USB und USB-Direkt, schnell, CD/DVD-Druck, Medienhandhabung, Stromverbrauch, Betriebsgeräusch Negativ: kein Linux, recht hohe Druckkosten, unterschiedlich volle Patronen Mitten ins Schwarze Beim CANON Pixma iP4700 kommt Freude auf. Ein preiswerter Tintenstrahler, der den Fotodruck beherrscht und auch sonst alle Alltagsaufgaben erledigt. Per USB-Direkt geht es schnell zum Ausdruck von Fotos. Wenngleich die Fotodruckqualität nicht den Ansprüchen eines experimentierfreudigen Fotofans entsprechen, so ist der 4700er klassenbezogen als sehr gut einzustufen. Vor allem gefällt das Gesamtpaket. Hier ist der Rotstift nirgendwo zu hart aufgesetzt worden. Selbst beim Papierhandling, sonst gern ein Sparprogramm, gibt sich der Pixma keine Blöße. Und die Druckkosten sind auch nicht übertrieben. Wer niedrige Druckkosten wünscht, wählt eh einen Laserdrucker. Auch der Stromverbrauch und das Betriebsgeräusch können für Andere Vorbild sein. Wehrmutstropfen ist die Aussperrung der Linux-Freunde. Das haben sie nun wahrlich nicht verdient. Da kommen wir nur auf 4,8 Sterne.
CANON Pixma iP4700 A4 USB Fotodrucker print 9600x2400 dpi Druckgeschw. 9,2ppm
Hochwertiger Fotodruck mit dem CANON Pixma iX7000 A3 CANON Pixma iX7000 A3 USB Druckerpatronenstrahldrucker print 4800x1200 dpi Druckgeschw. 10,2ppm
Positiv: günstiger A3-Drucker mit sehr gutem Fotodruck, schnell, USB und Ethernet, Medienhandhabung (bis 300 g/m²), sparsam und leise Negativ: nix für Linux, Farbpatronen mit unterschiedlichen Mengen, benötigt viel Platz A3-Fotodrucker fürs professionelle Büro Der CANON Pixma iX7000 A3 ist eine Menge Drucker für wenig Geld. Er kann sich durchaus als Fotodrucker für A3-Sachen ins professionelle Büro stellen. Da geht der Preis, der im privaten Haushalt, vielleicht etwas hoch ist, vollkommen in Ordnung. Selbst für den ambitionierten Fotofan ist er eine Überlegung wert, wenngleich andere Geräte bessere Fotodrucke erzeugen können (dafür aber auch teurer und zum Teil weniger alltagstauglich sind). Die Druckgeschwindigkeit ist enorm, wenn man mal fairer Weise den Perfektdruck vergleicht. Das Konzept der Medienhandhabung ist gut durchdacht und praktisch. Ungewöhnlich ist die unterschiedliche Befüllung der Patronen, woraus sich abweichende Reichweiten der Farben ergeben. Ob das wirklich der Praxis entspricht? Vorbildlich sind der Stromverbrauch im Standby und der geringe Betriebslärm. Schade ist, dass Linux draußen bleiben muss.
CANON Pixma iX7000 A3 USB Druckerpatronenstrahldrucker print 4800x1200 dpi Druckgeschw. 10,2ppm
HP Officejet 6000: preiswerter Tintenstrahler fürs Büro HP Officejet 6000 A4 color USB Inkjet (DE)(AT)(GR)(PL)
Positiv: Auflösung, Drucktempo, USB und Ethernet, Papierhandling Negativ: kleine Patronenfüllungen, nur Windows und Mac, keine Angaben zur Lärmentwicklung, Stromverbrauch könnte geringer sein Preiswerte Bürolösung Vor dem Hintergrund des niedrigen Preises kann man dem HP Officejet 6000 natürlich einiges verzeihen. Beispielsweise wäre die Medienbehandlung zu nennen. Preisklassenbezogen kann man hier durchaus Pluspunkte geben, auch wenn es für ein Büro etwas knapp ist. Angemessener ist der Einsatz im privaten Büro. Die kleinen Patronenfüllungen sind natürlich auch nicht die Welt der professionellen Anwender und dahinter verstecken sich vergleichsweise hohe Druckkosten. Wer aber wenig druckt, für den lohnt sich der Mehraufwand für ein teureres Gerät mit niedrigeren Druckkosten nicht. Schade ist, dass der HP nicht mit Linux tut. Es fehlen Angaben zur Lärmentwicklung und bei Stromverbrauch muss man ihm andere Geräte vorlegen, die sparsamer sind. Aber wie gesagt: Im Verhältnis zum Preis geht es noch gerade in Ordnung. Dafür gibt es 3,6 Sterne.
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