Telefonanlagen
Die digitale Telekommunikationstechnik hat auch die Telefonanlagen ins Haus gebracht. Statt einer großen Hicom 300 von Siemens für 1200 Teilnehmer oder einer Kleintelefonanlage für 40 TN findet die Kleinstanlage für wenige Teilnehmer Verwendung. Inzwischen sind sogar gewöhnliche Router (siehe etwa
Funkwerk Telefonanlagen) auch als Telefonanlage nutzbar und sie ermöglichen auch noch ein internes Netzwerk.
Grundsätzlich ist eine Telefonanlage eine Vermittlungseinrichtung. Sie verbindet Endgeräte wie Faxgerät, Telefon und ggf. auch den
Computer miteinander und / oder mit dem öffentlichen Telefonnetz. Speziell für
Notebooks steht dabei auch eine Funkverbindung (WLAN) zur Verfügung. Allerdings können auch gewöhnliche PCs diese nutzen und Notebooks können ebenfalls per Kabel ins Internet gehen (was in der Regel einen schnelleren und störungsfreieren Zugang erlaubt).
Vor allem durch die Einführung und Verbreitung des ISDN-Netzes konnten sich Telefonanlagen auch im privaten Ambiente etablieren. Sie erlaubten die Verwendung von mehreren Telefonen, die im Haus verteilt waren, Faxgerät und Computer. Waren mindestens zwei Leitungen vorhanden, so konnten auch zwei Dienste gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Dies hatte etwa den Vorteil, dass man mit einem entfernten Telefonpartner über Portale im Internet reden konnte, während sich beide Teilnehmer das Portal auf ihrem jeweiligen Bildschirm anschauten.
Vielfältig waren ISDN Anlagen auch der Grundbaustein für eine Haustelefonanlage. Mit Wandlern versehen konnten dafür auch Analoggeräte verwendet werden. Moderne Telefonanlagen müssen weitaus mehr können, also beispielsweise ISDN, DSL, ADSL2 und ADSL2+ tauglich sein. Derartige Produkte bietet natürlich die Traditionsfirma an (
Telekom Telefonanlagen), die aus der Deutschen Bundespost hervorging.
Das Programm
Auerswald Telefonanlagen belegt die Vielfältigkeit der Angebote. Bereits in der Einsteigerklasse sind diverse Modelle im Angebot, die für bis zu 8 Endgeräte eingesetzt werden können. Auerswald führt aber auch Modulbausteine für die professionelle Anlage.
Jungunternehmer werden nicht selten belächelt, wenn sie für eine vernünftige Telefonanlage reichlich Geld ausgeben. Dabei ist oftmals der störungsfreie Telefonkontakt mit dem Kunden das A und O des Erfolgs. Nichts ruft weniger Pleitegeier auf den Plan, als unzureichende Grundtechnik. Es geht dabei nicht nur um Bequemlichkeit, wenn sowohl Schnur- als auch schnurlose Telefone im Einsatz sind und die Telefonanlage den gleichzeitigen Betrieb von Telefon, Fax und Internet erlaubt. So lassen sich Störungen (Unterbrechungen, Telefonpausen - weil gesucht werden muss - usw.) vermeiden.