
Speichermedien - InformationenSpeichermedien sind eigentlich ein alter Hut, denn schon die analogen Bänder und Kassetten für Computer und Hifi-Geräte waren ja Speichermedien. Doch auch wenn diese Technik in der Kategorie Magnetische Medien als digitale Versionen weiterleben, so wird der Begriff Speichermedien doch spezieller angewendet, als er eigentlich ist. Selbst CD und DVD werden kaum so betitelt. Der Begriff Speichermedien findet vor allem bei der umfassenden Bezeichnung von Speicherkarten Anwendung. Diese werden in vielen verschiedenen Bereichen angewendet. In der Hauptsache nutzen private wie professionelle Anwender diese Flashspeicher in den digitalen Fotokameras, die schon vor der Jahrtausendwende einen wahren Boom eingeleitet haben. Sie unterscheiden sich in einem wesentlichen Aspekt von den analogen Kleinbildfilmen, die nur noch wenig geordert werden und die im eigentlichen Sinne ja auch Speichermedien sind. Der Vorteil der digitalen Speicherkarten ist der direkte Zugriff auf die Daten. Dieser Zugriff erlaubt es, die Fotos sofort nach der Aufnahme noch in der Kamera zu begutachten und ggf. zu löschen oder ein weiteres Bild aufzunehmen, wenn der erste Versuch noch nicht vollends geglückt erscheint. Man muss nicht fotografieren, bis der Film voll ist, ihn dann einem Fotolabor anvertrauen, auf die Entwicklung warten und sich dann erst über den Turm von Pisa ärgern, dessen Schräglage nicht dramatisch genug erfasst wurde, der aber nach wie vor in Pisa steht, während man schon wieder aus dem Urlaub heimgekehrt ist. Für eine Wiederholung der Aufnahme müsste man auf einen weiteren Urlaub in Pisa sparen. Der große Erfolg der Digitalfotografie bei Hobbyfotografen und Profis sorgte für ein umfangreiches Sortiment an Speicherkarten. Bei den Profis wie bei den Laien gleichermaßen beliebt ist zum Beispiel die Compact Flash (CF), die in ihrer langjährigen Entwicklung seit 1994 technisch und in Sachen Kapazität immer wieder der Konkurrenz einen Schritt voraus war. Sie begann mit 4 MB und erreicht inzwischen 64 GB, also 64.000 MB. Die Bevorzugung bei Pressefotografen ist auch durch die schnelle Schreib- und Lesegeschwindigkeit zu erklären. Zu den härtesten Konkurrenten gehören zweifelsohne die MultiMedia Card (MMC), die Secure Digital (SD) sowie der Memory Stick (MS). Die Smart Media (SM) ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Ihre Kapazität liegt bei maximal 128 MB. Sowohl in Digitalkameras als auch in PDAs findet die xD-Picture Card Verwendung, während die Solid State Disk (SSD) wie auch MO Disks mehr im professionellen Bereich auch als Ersatz für Festplatten genutzt werden. Beim Einlesen in den Computer kann ggf. ein Karten Adapter helfen. USB Sticks sind Flashspeicher ganz anderer Art. Sie werden wegen ihrer Bauform nicht innerhalb eines Gehäuses installiert, sondern stellen eine externe Einheit dar. Speichermedien - 24h-Schnellversand* Topseller |
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