Im wahrsten Sinne des Wortes handelt es sich bei einem Server um einen Servierer. Dieses Element eines Netzwerkes, das vom Grundprinzip her ebenso ein eigenständiger Computer ist wie die anderen Rechner (Clients) des Netzwerks, übernimmt zentrale Aufgaben. Nicht zwangsläufig ist ein Server das, was man früher als Zentralrechner bezeichnete. Er übernimmt aber in vielen Fällen die gleichen Aufgaben. Allerdings kann ein Netzwerk auch mehrere Server haben.
Die Server liefern den anderen Computern des Netzwerks Daten und direkt oder indirekt Speicherkapazität. Als Daten werden vor allem feststehende Archivdaten auf dem Server abgelegt. Dazu könnten bei einer Produktionsfirma beispielsweise Kataloglisten oder Lagerbestände gehören. Beide Beispiele zeigen auch, dass diese Daten bei Bedarf veränderbar sind. Eine nicht wiederbeschreibbare CD wäre also ungeeignet. Überhaupt werden dafür in der Regel Festplatten oder auch magnetische Speichermedien eingesetzt.
Ein wesentlicher Aspekt des Servers ist sein extrem schneller Datenaustausch innerhalb des Netzwerkes und seine hohe Betriebssicherheit. Es darf an den anderen Rechner durchaus gespart werden, nicht aber am Server. Für die Betriebssicherheit sorgt beispielsweise das Raidsystem, das in diesem Zusammenhang oft verwendet wird. Die Datensätze werden jeweils parallel auf zwei identischen Festplatten abgelegt. Benötigt also der Warenbestandskatalog einer Firma vier Terrabyte Speicher, so werden zum Beispiel zehn Festplatten a 500 GB eingesetzt. Jeweils zwei nehmen die identischen Daten auf. Erleidet eine davon einen Defekt, so kann sie ausgetauscht und mit den Programmen der zweiten wieder neu bespielt werden.
Derzeit geht der Trend dahin, Server nach ihrem Format, also ihrer Bauform zu bezeichnen. Blade Server etwa sind kompakte Server, die einzeln oder in ganzen Batterien eingesetzt werden. In so einer Baugruppe werden sie nach spezifischen Arten (Bauformen, technische Daten) geordnet und von einem zentralen Netzteil mit Strom versorgt. Sie sind eng verwandt mit den Produkten der Kategorie Rack Server.
Beim Server Itanium handelt es sich um einen - recht exotischen - Server auf Intel Intanium - Basis, einem 64 Bit Mikroprozessor. Ein Pedestrial Server ist ein einzelner Computer.
Für die sichere Platzierung von Servern und deren Bauteilen empfiehlt sich ein Blick in die Kategorie Server Zubehör.
Mehr um die Betriebssicherheit bei Störungen geht es in den Rubriken Garantieerweiterungen Server und Service Server. Wer betrieblich mit einem Server arbeitet, sollte auf keinen Fall an der Sicherheit sparen. Kunden werden nachhaltig vergrault, wenn der Blick in die Angebotspalette von einem Computer-Baustellen-Schild versperrt bleibt. Es gibt in der Regel zu viele andere Anbieter im selben Marktsektor, um hier ein latentes Risiko einzugehen.
Achtung: Kein Schnäppchen INTEL MFS5520VIR Server Compute Module includes two passive heatsinks no CPU
Bei diesem Produkt denkt man anfangs, dass man hier ein Schnäppchen machen könnte. Das ist aber nicht der Fall: Der Server hat werder einen Prozessor, noch eine Festplatte oder Arbeitsspeicher eingebaut. Wenn man alle Teile selbst einbauen würde, wird man wohl kaum billiger weg kommen, als wenn man gleich einen vollständigen Server kauft. Ich würde mir lieber gleich einen vollständigen Server kaufen...
INTEL MFS5520VIR Server Compute Module includes two passive heatsinks no CPU
Schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis IBM 7871-H2G Intel Xeon X5650 6 Core 2.66 GHz/1333MHz 12 MB L2 Cache
Dieser Server ist zwar von der Leistung her nicht schlecht, der Preis ist jedoch meiner Meinung nach viel zu hoch. 6GB Arbeitsspeicher könnten, wenn man viele Prozesse darauf laufen hat, schnell knapp werden. Man kann den Arbeitsspeicher zwar noch auf 144GB erweitern, aber Server-Arbeitsspeicher ist nicht gerade billig. Daher rate ich von diesem Produkt ab...
IBM 7871-H2G Intel Xeon X5650 6 Core 2.66 GHz/1333MHz 12 MB L2 Cache
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