Prozessoren

 
 
 
 
 
 

Prozessoren

Im CPU, dem Hauptprozessor eines Computers, werden Steuerbefehle seitens der Software sondiert und an die angeschlossenen Geräte wie etwa Grafikkarte, Soundkarte, Arbeitsspeicher aber auch Festplatte, Laufwerke und Drucker weitergegeben. Eigentlich führt der Prozessor ganz konkret die Befehle aus, die der Anwender ihm per Eingabegeräten aufträgt. Zu Zeiten der ersten Computer bis hin zu den Rechnern für Privathaushalte, wie etwa dem legendären Commodore C64, waren dazu aufwändige Befehle in einer bestimmten Programmiersprache einzugeben. Mit der durch Apple entwickelten Benutzeroberfläche und dem Betriebssystem werden Befehle kaum mehr auf diese Weise erteilt. Und seit der Einführung des Internets hat die Anzahl an selbständigen Programmen massiv zugenommen. Jede Menge Einrichtungen innerhalb der Systemsoftware kümmern sich zum Beispiel um das Wohlergehen von Hardware und Software, indem sie etwa Angriffe von Viren abwehren. Hier kann die Peripherie nicht darauf warten, dass der Anwender mal wieder einen Systemcheck einfordert. Die Systeme müssen hier selbständig aufpassen. Insgesamt ist die Bedienung der Arbeitsprozesse eines Computers mittlerweile viel zu komplex geworden, als dass man noch Zeit hätte, jeden Befehl einzeln zu erteilen.

Prozessoren sind also die Rechen- und Befehlsweitergabe-Zentrale und bestehen aus Register, Steuerwerk, Speichermanager sowie Rechenwerk und diversen anderen Bauteilen. Da Prozessoren bestimmte Anforderungen an ihre Umgebung stellen, wurden sie speziell für bestimmte Einsatzgebiete entwickelt.

Im Desktop herrscht relativ viel Platz und die notwendige Leistungsfähigkeit hält sich in gewissen Grenzen, vor allem, wenn es um die mechanische und elektrische Belastbarkeit geht. Zudem können die CPUs recht kommod gekühlt und mit Strom versorgt werden. Anders sieht dies bei Rechnern aus, die Mobil eingesetzt werden, also etwa in PDAs oder Notebooks. In der drangvollen Enge soll sich der Prozessor auch noch zu Höchstleistungen aufschwingen, wenn er etwa überall ins Internet einsteigen kann. Hitzeschlag ist ein Thema, sparsamer Umgang mit der Energie aus Akkus ein anderes.

Klotzen könnten eigentlich die Kollegen, die für Server benötigt werden. Doch nicht immer ist hier wirklich überschwänglich viel Platz. Viel wichtiger sind Standfestigkeit und Betriebssicherheit. Alle angeschlossenen Geräte werden gern öfters bis an die Leistungsgrenzen gebracht und wollen dennoch klare Befehle von der Rechenzentrale erhalten. Schwerpunktmäßig gilt hier die Arbeit dem Austausch von Daten.
 
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