Plasma Monitor

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Plasma Monitor

Als Plasma (aus dem Griechischen: Gebilde) bezeichnet man ionisiertes Gas. Es enthält unter anderem freie Ionen sowie angeregte Elektronen und Atome. Die durch spontane Emission angeregten Atome sorgen dafür, dass Plasmen Licht und Ultraviolettstrahlung aussenden. Ähnlich wie bei Leuchtstoffröhren kann man sich die diesen Effekt durch kontrollierte Handhabung beim Plasmabildschirm zunutze machen.

Der Bildschirm selbst besteht aus zwei Glasplatten, zwischen denen zigtausende oder sogar Millionen kleine Kammern angeordnet sind. Jeweils drei Kammern mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau - man fühlt sich gleich an frühere Technologien erinnert - bilden einen Bildpunkt bzw. - modern ausgedrückt - Pixel. Die geforderten Farben für das Bild entstehen durch die additive Farbmischung, also durch Mischung der drei Grundfarben. Gelb etwa entsteht durch Grün und Rot, allerdings hilft auch das Leuchten der Kammern bei der Festlegung der Farben. Jede Kammer wird durch einen Transistor gesteuert. Da in den Farbkammern ein Gemisch aus Neon und Xenon (bei manchen Herstellern kommt auch noch Helium hinzu) bei sehr niedrigem Druck (annähernd Vakuum) herrscht, wirken die Transistoren als Zünder. Zur Farbmischung trägt auch das Zündungsintervall bei. Um verschiedene Helligkeitsstufen zu ermöglichen, wird bei jeder Mischung jede Farbkammer mehrfach gezündet. Ob die Zündungen mehr oder weniger häufig ausfallen, entscheidet dann über die Helligkeit.

Der Hauptkonkurrent der Plasma - Fernseher ist der LCD Monitor, der anfänglich in Sachen Kontrast und Auflösung hinterherhinkte. Inzwischen ist die LCD Technik bei der Auflösung im Vorteil. Beim Kontrast änderte sich zwar der Abstand kaum, weil beide Systeme deutlich zulegten, aber mittlerweile sind LCD TV Geräte in allen Größen führende Hauptkonkurrenten für alle anderen Bildschirmtechnologien. Wobei Plasma-TV-Geräte es schon schwieriger haben, sich auf dem Massenmarkt zu etablieren, da sie erst ab 37 Zoll angeboten werden. Beim Kauf sollte auf die Auflösung geachtet werden, sie wirkt sich weitaus mehr auf den Preis aus als beim LCD-Gerät, bei dem vor allem die Bildschirmdiagonale den Preis bestimmt.

Der LG Plasma Monitor ist als 42 oder 50 Zoll Breitbildschirm im Angebot. Das dynamische Kontrastverhältnis liegt bei 2 Mio zu 1. Ein 50 Zöller wiegt rund 36 kg (52 Zoll LCD = 31 kg). Beim Panasonic Plasma Monitor sieht das kaum anders aus. Allerdings bietet Panasonic auch einen 37 Zöller an.
 
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