Papier DIN A7
Das Papierformat DIN A7 ist eigentlich eine Zwischengröße, die allenfalls für Karteikarten verwendet wird. Ab der Größe Postkarte DIN A6 (auch
Papier 10x15cm) steht
Fotopapier in diversen Größen bereit. Optimal lässt sich der Briefbogen (siehe beispielsweise die Angebote in den Kategorien
Epson Papier DIN A4 oder
HP Papier DIN A4) in zwei DIN A5 oder vier DIN A6 Fotos unterteilen. Kleinere Formate dienen beispielsweise als Visitenkarten. Natürlich ist DIN A7 auch als Zwischengröße für Fotos vorstellbar, jedoch sind die Angebote hier eher spärlich. Das ist auch kein Wunder. Unterhalb des Postkartenformats wird allenfalls noch das Passbild toleriert.
Brother hat jedoch für dieses Format eigens einen Drucker entwickelt und liefert auch das
Brother Papier DIN A7. Sinn des Pocketdruckers ist die Verwendung etwa im Außendienst. Der nur etwa 300 g schwere Brother MW-100 lässt sich aufgrund seiner Postkartengröße leicht in der Laptoptasche mitführen und dient so zum Ausdruck von Dokumenten, Notizen usw. Wegen der Maße muss sich die Drucktechnik bescheiden. Rein für den anvisierten Textausdruck reicht der Thermoschwarzweißdruck aber allemal. Sinnvollerweise verfügt der MW-100 sowohl über Infrarot als auch über USB-Anschluss. Obwohl die Neuerscheinung schon über fünf Jahre zurückliegt, zeigt sich der Brother immer noch auf Höhe der Zeit. Praktisch ist, dass die beigefügte Treibersoftware die vom Rechner gesendeten Druckdaten gleich dem A7-Format anpasst.
Die leistungsmäßigen Unterschiede gegen einen ausgewachsenen
Tintenstrahldrucker oder ein Lasergerät demonstrieren auch die Problematik der Computerentwicklung. Viele Bauteile lassen sich immer mehr verkleinern, obwohl die Leistung erhöht wird. Doch immer da, wo die Berührung mit real großen Dingen oder dem Menschen stattfindet, stößt die fortgesetzte Verkleinerung an ihre Grenzen. Es wäre kein Problem, einen Laserdrucker zu entwickeln, der auch in der Schriftgröße 5 statt normal 10 oder 12 sauber ausdruckt. Es könnte nur niemand ohne Hilfsmittel lesen und die Verwendung einer starken Lupe ist wieder wenig praktisch.
Inzwischen hat die Industrie das digitale Lesebuch erfunden - ein Gerät, das kaum größer als ein Handy ist und das erlaubt, unter der Bettdecke Karl May oder Harry Potter zu lesen. Die Daten kommen direkt aus dem Internet und Schriftgröße und -bild sind angenehm, da der kleine Monitor beleuchtet ist. Natürlich kann man diese Technik auch als Außendienstmitarbeiter nutzen, wenn man beispielsweise Handbücher nach Informationen durchstöbern oder den Kunden über den genauen Wortlaut des Kleingedruckten in den AGBs aufklären muss.
Der MW-100 kann dagegen etwas (Notizen, Informationen, Termindaten) ausdrucken, das man an Ort und Stelle dalassen kann.