Netzwerkspeicher

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LEVEL ONE GNS-2000 NAS 2-bay SATA Gigabit Ethernet LAN

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Netzwerkspeicher

Vielleicht eines der interessantesten Möglichkeiten eines Netzwerkes ist die Einbindung von Geräten, die allen Computerusern zur Verfügung stehen. Damit können Drucker bzw. Multifunktionsgeräte gemeint sein, die höher dimensioniert werden können. Oder aber man verwendet einen Netzwerkspeicher, der den angeschlossenen Teilnehmern als Datenspeicher zur Verfügung steht. Dabei kann dieser File Server sowohl für Backups als auch als Datenbank genutzt werden. Dadurch ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Netzwerkspeicher, die sowohl für das Heimnetzwerk als auch für den professionellen Bereich interessant sind. Und natürlich können auch mehrere Netzwerkspeicher unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Beispielsweise wird eine Netzwerkfestplatte als Sicherungsspeicher genutzt. Muss ein Rechner neu gebootet werden, kann er sich einfach die Daten vom Netzwerkspeicher holen und ist damit schon wieder auf dem Stand der Dinge vor der Katastrophe. Ebenso kann der Fileserver des Heimnetzwerks zum Beispiel Fotos, Musiktitel oder Filme lagern, auf die alle Rechner jederzeit zugreifen können. Ob für professionellen Einsatz oder zu Hause, Windows File Server sind genauso einsetzbar wie etwa Linux File Server. Bevorzugte Betriebssysteme sind Microsoft Windows NT, Windows 7 (= NT 6.1), Linux-Distributionen, UNIX und Netware.

NAS Netzwerkspeicher

Auch NAS Netzwerkspeicher konnten sich sowohl im Profi-Bereich wie im Heimbüro durchsetzen. Das ist auch kaum verwunderlich, bietet das System doch beiden Käufergruppen entscheidende Vorteile. NAS kann mit großen Datenmengen umgehen und diese individuell den Clients zur Verfügung stellen. Und dabei sind die Netzwerkgeräte dieser Kategorie auch noch recht preiswert.

NAS steht für Network Attached Storage, auch NAS Storage genannt. Dabei handelt es sich um Dateiserver, die einfach und ohne hohen Aufwand verwaltet werden können. Dem Netzwerk steht damit eine unabhängige Speicherkapazität zur Verfügung. NAS unterscheiden sich von DAS (Direct Attached Storage), also Festplatten, die sich in einem Computer befinden. Im weitesten Sinne könnte man eine DAS-Festplatte auch zu einer NAS-Festplatte umfunktionieren, indem man etwa eine zweite Festplatte in einem der angeschlossenen Rechner freigibt und somit dem Netzwerk zur Verfügung stellt. In der Praxis sind mit NAS Systemen aber externe Netzwerkgeräte gemeint, die direkt am Netzwerk (etwa an einem Router) angeschlossen sind. Der Unterschied ist im Privatbüro sehr einfach nachzuvollziehen. Ist eine Festplatte oder ein Drucker an einem der Rechner angeschlossen, so muss dieser eingeschaltet und mit dem Netzwerk verbunden sein, damit andere Rechner darauf zurückgreifen können.

Produktsortiment

Verbreitet sind Festplatten mit bis zu 1,5 TB (Terabyte; 1 Terabyte = 1000 GB) oder 2 TB Speicherkapazität, wobei diese Angaben natürlich immer von den aktuellen Entwicklungen bestimmt werden. Aber grundsätzlich ist auch im professionellen Bereich die Tendenz festzustellen, lieber kleinere, aber dafür mehr Festplatten einzusetzen. Für die zuverlässige Datensicherung hat sich RIAD etabliert. Verbreitet ist ferner iSCSI, eine blockbasierte Methode, Daten zur Verfügung zu stellen. Bei den Herstellern sind auf jeden Fall QNAP und LevelOne zu nennen. Beim Kauf solcher Komponenten sollte weder der Profi noch der Laie auf Qualität und Zuverlässigkeit zugunsten eines niedrigen Preises verzichten. Denn gerade die zuverlässige Bereitstellung von Daten ist ein Wesensmerkmal der Netzwerkspeicher. Wer Datenverlust unproblematisch findet, kann sich den Aufwand natürlich sparen. Aber dann ist letztlich auch kein Netzwerkspeicher als externes Gerät notwendig.

Die Vorteile eines Netzwerkspeichers wird aber auch der Laie schnell zu schätzen wissen. Am ehesten ist dies der Fall, wenn ein Computer wiederholt abstürzt und, etwa aufgrund von Virenangriffen, neu gebootet werden muss. Dann ist es einfach, wenn der Netzwerkspeicher über Betriebssystem, Treiber und die aktuellen Daten und Programme verfügt, die sich dann einfach installieren lassen. Langwierige Boot-Sitzungen verlieren so ihre Schrecken. Das ist übrigens auch ein heißer Tipp für Angehörige von Computerfans, die immer wieder lange Boot-Aktionen betreiben. Ein Netzwerkspeicher erspart viel Stress und Zeit.
 
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