Netzwerkgeräte
Als
Netzwerk bezeichnet man im Bereich
Computer & Co. den Zusammenschluss verschiedener Geräte zum Zweck des Datentransports. Schon ein Rechner und ein Drucker sind demnach Netzwerkgeräte. Allerdings gilt diese Verbindung heute als Standard, weshalb man mit Netzwerken vor allem ein Verbindungsnetz zwischen verschiedenen Computern meint, die jeweils Sender und Empfänger sein können (im Gegensatz etwa zu Druckern, die in der Regel nur Daten empfangen). In der Rubrik Netzwerkgeräte findet man überwiegend Produkte, die speziell für den Betrieb eines Netzwerks konzipiert sind und nicht in anderen Kategorien untergebracht werden. Als Gegenbeispiel dazu ließen sich erneut Drucker anführen. Es gibt Drucker, die speziell für den Einsatz als Netzwerkdrucker vorbereitet sind, und dennoch findet man sie unter den Druckern und nicht unter den Netzwerkgeräten.
Typische Netzwerkgeräte sind aber beispielsweise
Router,
Hubs oder
Switches. Der zentrale Baustein ist dabei zunächst einmal die Kommandozentrale, die heutzutage üblicherweise drei Netzwerke miteinander verknüpft. Router sind beispielsweise solche Zentralen, aber auch Modems oder Telefonanlagen, die dann auch den Bereich der Telefon- und Faxdienste übernehmen. Bei den drei Netzwerken handelt es sich um das
LAN-Netzwerk, das
WLAN-Netzwerk und das
World Wide Web. Anders formuliert könnte man LAN und WLAN natürlich auch zusammenfassen, da es eigentlich nur zwei verschiedene Formen desselben Netzwerks sind. Denn dabei geht es um das interne Netzwerk und die Verbindung zum externen Netzwerk.
Im heimischen Ambiente ist meist ein Router tätig, an dem per Leitung oder per Funk stationäre Computer,
Notebooks und zusätzliche Peripheriegeräte angeschlossen sind. Im Großen und Ganzen sieht das in Betrieben auch nicht anders aus, wenngleich es dort völlig andere Dimensionen annehmen kann.
Technische Anforderungen an die Netzwerkgeräte
Die Anforderungen, denen Netzwerkgeräte gerecht werden müssen, sind vor allem im professionellen Bereich enorm. Dabei geht es um technische und mechanische Präzision und Dauerbelastbarkeit. Denn in einem System mit vielleicht vielen tausend Elementen (Arbeitsplatzrechner, Notebooks per WLAN, Abteilungsdrucker, Telefone usw.) führt jeder Defekt eines Gerätes zu Störungen, die auch andere Geräte oder gar das ganze System beeinflussen können. Derartige Störungen unterbrechen den Betriebsablauf und verursachen so erhebliche finanzielle Schäden. Netzwerkgeräte sollten möglichst dauerhaft problemlos laufen und im Falle eines Schadens servicefreundlich sein. Für den Laien sind diese Qualitäten und die damit verbundenen Unterschiede zu preisgünstigen Lösungen für den Massenmarkt oft nicht zu erkennen.
Technische Besonderheiten im Detail
Netzwerkgeräte für den privaten Gebrauch unterscheiden sich wesentlich nach Ausstattung und Geschwindigkeit der Datenübertragung. Bei der Frage nach der richtigen Ausstattung sind natürlich die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse relevant. So kann ein Router auch als Telefonzentrale dienen, wie dies beispielsweise bei der
AVM Fritzbox der Fall ist. Fritzbox – Modelle wie die 6360, die 7320 oder auch die 7570 zeigen immer wieder, wie kostengünstig Router für den Massenmarkt produziert werden können, ohne dass sich der Kunde nach dem Kauf über schlechte Ware ärgern müsste. Dies gilt natürlich auch für Netzwerkgeräte unter der Rubrik Fritz WLAN. Denn Fritz Wireless LAN Router unterscheiden sich da kaum von anderen Produkten des Herstellers. Testergebnisse belegen immer wieder das hohe Niveau und die umfassende Ausstattung.
Geht es um professionelle Netzwerkgeräte, so präsentiert Computerpool umfassend, welche Möglichkeiten der Markt offeriert. Die Programme von Herstellern wie
Vantronix,
Astaro,
Cisco,
IBM und
Netgear zeigen, wie vielfältig die Produkte sein können. So liefert Vantronix beispielsweise Serviceverträge. Die Angebotspaletten von
Zyxel oder
DLINK führen Artikel, deren Kaufpreise vom dreistelligen bis in den fünfstelligen Bereich reichen.