Magnetische Medien
In den Anfangstagen der Personal
Computer waren magnetische Speichermedien übliche Produkte zur Sicherung von Daten. Die Datasette etwa oder auch die diversen Formen von Disketten können dazugezählt werden. Sie sind ebenso Erben der großen Bandmaschinen, die die Gründerzeit der Computerentwicklung begleiteten, wie die modernen magnetischen Laufwerke, die meist unter Abkürzungen wie LTO oder DAT bekannt sind. Zum Einsatz kommen magnetische Medien heute vor allem im professionellen Bereich. Sie sind relativ preiswert und erreichen hohe Kapazitätswerte sowie schnelle Datenübertragungsraten (inklusive Schreib- und Lesegeschwindigkeit). Technisch gesehen ist eine Mindestgröße in Form der ehemaligen Kassetten oder Disketten (auch Cartridges, also Kassette mit nur einer Spule) kaum zu unterbieten. Dies liegt auch daran, dass sie beispielsweise in großen Datensicherungssystemen zum Teil auch von Robotern bedient werden. Für private Anwendungen - etwa bei Digitalkameras oder Handys - sind diese Laufwerke und Bänder zu groß und zu schwer. Auch rechnet sich der preisliche Vorteil oft erst bei größeren Mengen.
Eine Reihe von Herstellern bietet entsprechende Bänder für die unterschiedlichsten Systeme an.
Iomega Magnetische Medien sind beispielsweise als REV oder ZIP zu haben. Letztere werden unter anderem mit 250 oder 750 MB angeboten. Im Programm
Fuji Magnetische Medien sind Super DLT (auch SDLT genannt), DAT und LTO Ultrium. Die Kapazitätswerte sind im Rahmen der üblichen Angebote.
Schon deutlich mehr liefert
HP Magnetische Medien für diverse Systeme. In der Liste zum Beispiel stehen AIT (1-3), DAT (DDS), DLT (I bis III), LTO Ultrium (1, 2, 3) usw aufgeführt. HP versorgt die Kundschaft auch mit den entsprechenden Reinigungsbändern.
Das breiteste Sortiment offeriert die Kategorie
Sony Magnetische Medien. Hier sind MO-Disks mit 650 MB oder mit 2,3 GB, 8 mm Data Cartridge mit 2,6 GB, SDLT-1 mit 220 GB und jede Menge mehr aufgelistet. Von der Baureihe DAT präsentieren sich die Standards DDS-1 bis DDS-4. DLTs laufen bei Sony auch unter DLTVS1. Die erwähnten MO-Disks gibt es als WORM-Typ auch mit 9,1 GB.
Die Vielzahl an unterschiedlichen und selten einander kompatiblen Bandarten macht es für den Laien nicht unbedingt einfach, sich im Dickicht der massenhaften Angebote zurechtzufinden. Zumal bei den meisten Systemen regelmäßig neue Leistungsstandards eingeführt werden. Praktisch ist es, wenn der Kunde alle Systemvarianten in einer Liste auffinden kann.