Laserdrucker s/w
1. Technik & Entwicklungen
In gewisser Hinsicht ist der Laserdrucker s/w der Nachfolger vom Nadeldrucker. Der Laserdrucker übernimmt heute häufig den Textdruck und damit die Massendrucksachen zu äußerst günstigen Druckkosten. Die Anknüpfungspunkte bei der Bedeutung der Drucker können aber nicht über die ausgesprochen unterschiedlichen Drucktechnologien hinwegtäuschen. Auch wenn der Nadeldrucker noch seine Daseinsberechtigung genießt und aufgrund seiner Durchschlagskraft nicht zu ersetzen ist, so ist er bei der Qualität des Druckbildes deutlich unterlegen und produziert zudem auch noch erheblich mehr Lärm.
Einige Zeit glaubte man, Farblaser würden auf Dauer Laserdrucker s/w komplett ersetzen. Doch die Monochromlaserdrucker wissen mit ihrer unempfindlicheren Technik und den deutlich niedrigeren Druckkosten zu gefallen. Kaum ein Hersteller, der etwas auf sich hält, kommt heute noch ohne Schwarzweiß-Lasergeräte aus. Sie sind für den harten Büroalltag ebenso gut vorbereitet wie für die Arbeit an der Druckereifront. Massendrucksachen sind ihr Metier und beim Preisleistungsverhältnis in Sachen Text-, Grafik- und Tabellen-Druck nicht zu schlagen. Das System ist ausgereift.
2. Trends & Marktsituation
Die Einstiegspreise wie auch die relativ preiswerten Toner sorgten dafür, dass Monochrom-Laserdrucker nicht nur im professionellen Bereich zahlreiche Erfolge verbuchten. Auch immer mehr Privatanwender und Inhaber kleinerer Firmen setzen auf den Laserdrucker.
Das Brother Laserdrucker s/w - Programm beginnt bereits unterhalb von 100 Euro. Topgeräte liegen bei 1000 Euro und erreichen eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 34 Seiten pro Minute. Die Spannbreite der Epson Laserdrucker s/w reicht von 130 bis über 2000 Euro. Das Angebot der Kyocera Laserdrucker s/w beginnt ebenso bei Arbeitsplatzdruckern und endet bei Abteilungsdruckern. Ein DIN A3 Topgerät liegt bei knapp 3800 Euro. Beim ähnlich umfangreichen Programm von Oki Laserdrucker s/w wird sehr deutlich, welche Aspekte den Preis in die Höhe treiben. Das teuerste DIN A4 Gerät von Oki ist für weniger als 900 Euro zu haben, während die A3-Drucker jenseits von 2000 Euro beginnen. In der Abteilung Lexmark Laserdrucker s/w liegt der Preissprung zwischen 1500 (teuerstes DIN A4-Gerät) und 2700 Euro (A3-Einstieg). Das Lexmarkprogramm ist umfangreich und fein differenziert.
Auch in dieser Klasse zeigt Hewlett Packard wieder die Marktführerschaft an. Die HP Laserdrucker s/w reichen von 100 bis 4500 Euro.
3. Tipps
Ein kompakter Monochrom-Laserdrucker zu einem günstigen Einstandspreis kann höhere Druckvolumen bei Text, Grafik und Tabellen übernehmen und ist somit ein idealer Begleiter spezialisierter Drucker (etwa Fotodrucker) im privaten Bereich und in kleineren und mittleren Firmenbüros. Die Druckkosten sind ebenso fast unschlagbar wie die Druckqualität. Auch bei Laserdruckern sollte der Kunde auf die Folgekosten durch Toner und Verschleißteile achten.
Alle Preise gelten inklusive der gesetzl. MwSt. und sind in Euro ausgezeichnet.
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