Laserdrucker Color
1. Technik & Entwicklungen
Die Lasertechnik bei Druckverfahren ist ein Nachfolger der fotoelektrischen Kopierer und der Xerographie. Bei beiden Technologien war Xerox bis in die 1970er Jahre führend in der Entwicklung und brachte auch 1973 den ersten Laserdrucker heraus, der tauglich für den Verkauf war. Dann übernahmen aber andere die Entwicklungen - und den Erfolg. Seit den 1980er Jahren ist es vor allem Hewlett Packard, die den Siegeszug der Lasertechnik begründeten. Damals träumten viele Anwender davon, irgendwann mal einen Laserdrucker ihr Eigen nennen zu dürfen. Legendär waren die Berichte über Drucker, die auf einem zerknüllten und wieder auseinander gefalteten Papier hervorragende Druckbilder erzeugten. Nicht wenige Marktbeobachter setzten auf eine Marktentwicklung, die andere Technologien kaum noch Erfolg zubilligte. Höchstens Nischen wären noch frei.
Inzwischen kann man aus der Rückschau die Entwicklungen differenzierter betrachten. Geht es um hohes Druckvolumen, so führt praktisch kein Weg am Laserdrucker vorbei. Dem Tintenstrahldrucker ist der Laserdrucker Color beim Fotodruck unterlegen, was sich auch auf Plotter (Großformatdrucker) auswirkt. Nadeldrucker und andere Formen stellen Nischen dar, die aber nicht weniger heiß umkämpft sein müssen.
Die Fähigkeiten eines Farblaserdruckers sind faszinierend und doch werden sie nicht allzu oft benötigt. Geht es um Text, Grafik und Tabellen, so ist der Laserdrucker s/w überlegen und preiswerter.
2. Trends & Marktsituation
Es gehört praktisch zum guten Ton unter den großen Druckerherstellern, eine Auswahl an Farblasergeräten im Programm zu führen. Dabei ist die Marktbedeutung doch geringer als sie vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Die Epson Laserdrucker Color finden sich inzwischen alle in der AcuLaser-Serie wieder. Die Preise reichen von gut 350 Euro bis knapp über 4000 Euro. Als Marktführer präsentieren die HP Laserdrucker Color ein noch umfangreicheres und differenzierteres Programm. Die Liste beginnt bei den Arbeitsplatzdruckern deutlich unterhalb von 200 Euro und reicht bis zu den Drucksystemen für rund 8000 Euro.
Die Programme Konica Minolta Laserdrucker Color und Kyocera Laserdrucker Color sowie Lexmark Laserdrucker Color und Oki Laserdrucker Color sind nur wenig begrenzter.
3. Tipps
Grundsätzlich ist ein Laserdrucker vor allem für Massendrucksachen geeignet. Dies gilt noch mehr für den Farblaserdrucker. Private Anwender sollten sich nicht von den günstigen Einstiegspreisen locken lassen, wenn sie nicht regelmäßig einen Tonersatz leerdrucken können. Ein solcher Satz mit Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb kann schnell mal 500 Euro kosten.
Für kleine Büros lohnt häufiger eher die Kombination aus Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnik und preiswertem Monochrom-Laserdrucker. Soll es unbedingt mehrfarbiges Briefpapier sein, so lohnt sich vielleicht ein Auftrag an die nächste Druckerei.
Auf folgender Seite finden sie die aktuellsten Laserdrucker Color in unserem Onlineshop
Start von unten HP ColorLaserJet CP1515N A4 color USB Laserdrucker (EN)(FR)(DE)(IT)(ES)(NL)(FI)(NO)(PT)(SV)(UK)(RU)(TR)(GR)(PL)(CZ)(HR)
HP bedient mit dem netzwerkfähigen LaserJet CP1515n das Niedrigpreis-Segment. Der CP1515n verfügt über einen Einzelblatteinzug, ist netzwerkfähig, verfügt über Postscript und PCL6 und hat ein Statusdisplay. Glänzt der Drucker bei der Handhabung, z. B. kinderleichter Patronenwechsel, patzt er bei den Druckkosten: Textdruck 3,8 Cent pro Seite, DIN A4 Farbausdruck 55 Cent pro Seite. Das ist teuer. Die Druckgeschwindigkeit liegt im Mittelfeld, die Druckqualität aber ist in dieser Preisklasse sensationell. In Anbetracht des niedrigen Einstandspreises und der hervorragenden Druckqualität ist dieser Farblaser für Gelegenheitsdrucker noch empfehlenswert. Zu beachten ist auch die niedrige Kapazität der Toner-Erstbestückung. Diese beträgt nur 750 Seiten.
HP ColorLaserjet CM1312MFP fürs kleine Firmenbüro und für Zuhause HP ColorLaserjet CM1312MFP A4 color USB Laserdrucker (DE)
Positiv: Farblaserdrucker, hohes Druckvolumen, funktionales Kopieren, guter Scanner, für viele Betriebssysteme Negativ: eingeschränktes Papierhandling, hohe Druckkosten, kleine Tonerkartuschen ab Werk Flexibilität beim Betriebssystem Für Unentschlossene, was das Betriebssystem angeht, ist der HP ColorLaserjet CM1312MFP ideal. Hier klappt die Zusammenarbeit nicht nur mit diversen Windows und Mac Systemen, sondern auch mit Linux, SunSoft Solaris und Sun Solaris, Novell sowie IBM. Sogar PostScript fehlt nicht. Das kann man beruhigt mal als anschlussfreudig bezeichnen. Das gilt allerdings nicht für die Schnittstellen. Hier ist nur die Hi-Speed USB-Verbindung an Bord. Funktionalität findet man bei der Kopiereinheit. Vergrößerungen bis 400 Prozent sind ebenso kein Problem wie Verkleinerungen bis 25 Prozent. Ergänzend erfreuen Funktionen wie „2auf1“, „4in1“ und die Seitenanpassung. Das Druckwerk ist gut, die Qualität stimmt und auch das Tempo ist klassenbezogen okay. Er könnte etwas schneller in die Pötte kommen. Dafür ist der Stromverbrauch in Ordnung und auch die Scanneinheit überzeugt.
Farblaser HP ColorLaserjet CP2025 für die Arbeitsgruppe HP ColorLaserjet CP2025 A4 color USB Laserdrucker (EN)(FR)(DE)(IT)(ES)(NL)(FI)(NO)(PT)(SV)
Positiv: schneller Farblaser, gute Auflösung, PostScript, Papierhandling Negativ: nur USB-Verbindung, kein Linux, keine Angaben über Schallemission Für bis zu 40000 Seiten im Monat Der HP ColorLaserjet CP2025 erfüllt weitgehend die Anforderungen als Arbeitsgruppendrucker. Er ist schnell, kompakt und solide aufgebaut. Das Druckbild ist über jeden Zweifel erhaben und auch beim Papierhandling lässt er sich nicht lumpen. Störend ist allerdings, dass er nur per USB-Verbindung eingebunden werden kann, oder man legt drauf und schafft den HP JetDirect ew2500 an, ein Druckserver für Hi-Speed USB, Ethernet, Fast Ethernet, 802.11b und 802.11g - 10Base-T sowie 100Base-T. Wo wir schon mal beim Zubehör sind: Im Angebot ist noch eine zusätzliche Papierzufuhr (HP ADF für 250 Blatt). Die Druckkosten sind moderat, auch wenn man sich natürlich immer wünscht, sie wären niedriger. Aber in dieser Preisklasse ist das okay. Es fehlt leider die Unterstützung von Linux-Betriebssystemen und jegliche Angaben über die Schallemissionswerte. Leider sind auch Hersteller wie HP noch nicht dahinter gekommen, dass Stromverbrauch und Lärmbelästigung (vor allem im Standby) durchaus Kaufargumente sind, auch im professionellen Bereich!
HP ColorLaserjet CP2025 A4 color USB Laserdrucker (EN)(FR)(DE)(IT)(ES)(NL)(FI)(NO)(PT)(SV)
HP ColorLaserJet CP1515N: Viel HP Drucker zum Knuddelpreis HP ColorLaserJet CP1515N A4 color USB Laserdrucker (EN)(FR)(DE)(IT)(ES)(NL)(FI)(NO)(PT)(SV)(UK)(RU)(TR)(GR)(PL)(CZ)(HR)
Positiv: kompakter Farblaserdrucker, Drucktempo, gute Auflösung, niedriger Stromverbrauch, Schnittstellen Negativ: keine Angaben zum Standby-Stromverbrauch und zur Lärmemission, kein Linux, hohe Druckkosten Handfestes Arbeitstier Der HP ColorLaserJet CP1515N bietet für recht wenig Geld eine Menge HP-Druckvergnügen. Vor allem ist er den Ansprüchen an einem professionellen Farblaser gewachsen. Das Drucktempo ist bei Monochrom-Betrieb nicht unbedingt überragend, ab als Farblaser macht er sich. Große Luxusfeatures kann man natürlich nicht für diesen Preis erwarten. So fehlt zum Beispiel Duplex und die Unterstützung von Linux, dafür ist aber neben dem USB- auch ein Netzwerkanschluss vorhanden. Die Druckkosten sind in dieser Preisliga typisch, wenngleich sie nicht gerade Freude machen. Das Druckbild ist gut, auch für einen Laserdrucker. Der Stromverbrauch im Betrieb ist glänzend niedrig. Allerdings fehlen Angaben über den Verbrauch im Standby. Oder hat er kein Standby? Dann wären 295 Watt Dauerbetrieb natürlich viel. Ebenfalls fehlen jegliche Infos zur Lärmemission. Schade.
BROTHER HL3070CW: preiswerter Farb-LED-Drucker BROTHER HL3070CW Farb LED-Drucker 16ppm 250Blatt Papierkassette LCD Display
Positiv: Farb-LED-Drucker, Drucktempo, kabellose Verbindung, Schnittstellen, PostScript Negativ: kleine Tonerpatronen, hoher Stromverbrauch im Standby, laut, sehr hohe Druckkosten Farblaser für den günstigen Einstieg Soll es ein Farblaser sein, die Kasse aber noch nicht so dick angefüllt, so ist der BROTHER HL3070CW ideal für kleine und mittlere Büros. Er ist recht schnell und zeigt ein gutes Druckbild. Lobenswert sind die vielfältigen Schnittstellen. Der Brother kann die Daten auch kabellos per WLAN empfangen. Den technischen Qualitäten stehen leider ein paar kritische Aspekte gegenüber. Zum Beispiel ist der Stromverbrauch vor allem im Standby (70 Watt) hoch. Auch die Betriebsgeräusche könnten leiser sein. Hier kann man allerdings nachsichtig sein, wenn man die Geräteklasse beachtet. Nervig ist dagegen, dass man die günstige Offerte mit teuren Druckkosten erkauft. Die mitgelieferten Toner sind nur schwach befüllt, neue Toner sind enorm teuer. Vor allem bei der Schwarzpatrone fällt es auf. Andere gar nicht mal viel teurere Drucker sind beim Farbdruck schon preiswerter. Schade. Da können wir nur 3,7 Sterne geben.
BROTHER HL3070CW Farb LED-Drucker 16ppm 250Blatt Papierkassette LCD Display
HP ColorLaserjet CM1312MFP: Lasermulti fürs kleine Büro HP ColorLaserjet CM1312MFP A4 color USB Laserdrucker (DE)
Positiv: Multidrucker mit Faxfunktion, für hohes Druckvolumen, flexible Kopierfunktionen, PostScript, Schnittstellen, niedriger Stromverbrauch Negativ: etwas langsam – vor allem aus dem Schlafmodus, spärliche Medienkompetenz, kleine Tonerpatronen, nur für Windows Vista zertifiziert, extrem laut, hohe Druckkosten Leider nur für Vista An sich kann der HP ColorLaserjet CM1312NFi wohl begeistern. Er liefert ein ordentliches Leistungs- und Ausstattungspaket zu einem günstigen Preis ab. Dass er nicht gerade der Schnellste ist, lässt sich angesichts dessen durchaus verschmerzen. Immerhin ist sogar Fax an Bord. Harsche Kritik ist leider auch angebracht. Der CM1312 ist nur für Windows Vista zertifiziert, der Drucker ist mit 61 dB (A) eindeutig zu laut (ein 9-Nadeldrucker ist 6 dB (A) leiser!!!) und die Druckkosten sind recht happig. Das muss gesagt werden, auch wenn die Schmerzgrenze angesichts der Offerte vielleicht recht hoch ist. Eher noch sollte man ihn für Farbdruckaufgaben nutzen. Hier sind die Druckkosten – im Vergleich zur Konkurrenz – noch nachvollziehbar. Beim Monochromdruck ist es nicht mehr akzeptabel. Wer viel druckt, für den lohnt sich ein größeres Modell mit niedrigeren Druckkosten, wer wenig Text druckt, der sollte auf Tintenstrahler wechseln.
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