Kopierer
1. Technik & Entwicklungen
Der Begriff Kopierer erfährt seit einigen Jahren eine Wandlung. Ehemals standen in fast allen Büros große Tisch- oder gar Standkopierer, die mit dem fotoelektrischen Verfahren Originale vervielfältigten. Bei dieser Technik wird für jede Kopie die Vorlage erneut belichtet. Diese heute oft als Analogkopierer bezeichneten Geräte sind äußerst selten geworden. Das Verfahren wird meist nur noch bei extrem kompakten Tischkopierern angeboten (vgl. beispielsweise Canon Kopierer FC 100).
Frühere Analogkopierer waren durchaus mit zahlreichen Besonderheiten wie Mehrfarbdruck, Vorlageneinzug und Dokumenenfinishing ausgestattet. Diese Geräte wurden und werden zusehends von Digitalkopierern ersetzt. Diese bestehen technisch aus zwei Geräten: Der Scanner liest die Vorlage ein und speichert sie im Puffer (Arbeitsspeicher, siehe auch Speicher Erweiterungen; Festplatte). Von hier wird das Datensignal an das Druckwerk, in der Regel ein Laser- oder LED-Drucker, seltener auch ein Tintenstrahler oder gar Festtintendrucker, geschickt.
Geht es um eine einzige Kopie, kann ein analoger Tischkopierer durchaus schneller sein. Da diese Geräte oft auch als mobile Partner konzipiert sind, ermöglichen sie einen schnellen und unkomplizierten Einsatz.
Geht es um die Vervielfältigung in größeren Mengen, ist der Laserkopierer eindeutig im Vorteil. Darüber hinaus stellt das Kombinationsgerät (vgl. auch Kombigeräte Laser und Kombigeräte Tinte) auch die Funktionen Scannen und Drucken (in Kommunikation mit einem Netzwerk oder einem Computer) zur Verfügung. Optional ist auch eine Faxeinheit.
2. Trends & Marktsituation
Der Begriffswandel ist noch nicht vollzogen und nach wie vor ziehen Kundschaft und viele Hersteller Bezeichnungen wie Multifunktionsgerät oder All-in-One-Drucker vor. De facto ist der Apparat, der Dokumente vervielfältigen kann, ein Kopierer. Dies trifft eben auch auf die Multifunktionsdrucker zu. Der Name Kopierer ist weniger sperrig und drückt korrekt die hauptsächliche Funktion aus, klingt aber immer noch etwas altbacken.
Dass Kopierer sich auf dem Markt nicht so recht etablieren können, liegt auch daran, dass entsprechende Geräte, die ausschließlich kopieren können, nur noch selten gefragt sind. Darüber hinaus sind sie mit Preisen von über 200 Euro auch nicht gerade günstig, wenn man die eingeschränkte Funktionsvielfalt beachtet.
Canon Kopierer und Kyocera Kopierer sind vor allem Digitalgeräte. Digitalkopierer fangen bei 300 Euro an und erreichen bei den Kopiermaschinen über 3000 Euro.
3. Tipps
Der Bedarf an reinen Kopierern ist inzwischen sehr gering geworden. Wer jedoch diese Funktion sehr häufig verwendet, während andere Aufgaben wie Scannen und Drucken selten anfallen, für den ist die Anschaffung eine Überlegung wert. Diese Geräte überzeugen mit zahlreichen für das Kopieren nützlichen Funktionen, die direkt am Schaltpult und nicht über eine Software am angeschlossenen Computer bedient werden können.
Auf folgender Seite finden sie die aktuellsten Kopierer in unserem Onlineshop
KYOCERA FS-C5300DN mit guten Preisleistungsverhältnis KYOCERA FS-C5300DN KL3 A4 color USB Duplex + Garantie KyoLife 3 Jahre
Positiv: Farblaserkopierer mit hohem Drucktempo, flexible Schnittstellen, PostScript, Duplex, gutes Papiermanagement, Negativ: hoher Stromverbrauch im Standby, nur Apple und Microsoft Betriebssysteme, keine Angaben über Betriebsgeräusche Schlanker Turm mit interessanten inneren Werten Mit dem KYOCERA FS-C5300DN ist ein Firmenbüro oder gar eine Abteilung gut gerüstet. Ein Farblaserkopierer mit Duplex ist in dieser Preisliga schon eine Überlegung wert. Auch auf anderen Gebieten zeigt er sich höchst professionellen. Etwa bei den Schnittstellen, bei PostScript und bei den Druckkosten. Diese sind jetzt nicht überragend günstig, liegen aber deutlich unter typischen Konkurrenten. Hut ab! Das Druckbild ist lasertypisch okay, das Drucktempo ebenfalls, auch wenn manche Kollegen vielleicht mit 4 oder 6 Seiten mehr pro Minute angeben. Das Papiermanagement ist umfassend und eines Profis würdig. Kritikpunkte halten sich ziemlich im Rahmen. Es werden nur Betriebssysteme von Apple und Microsoft unterstützt. Ein Hinweis auf die Betriebsgeräusche (auch im Standby) fehlt leider. Der Stromverbrauch im Betriebszustand ist okay, im Standby absolut nicht. Man kann aber 4,5 Sterne vergeben.
KYOCERA FS-C5300DN KL3 A4 color USB Duplex + Garantie KyoLife 3 Jahre
gutes Preis-/Leistungsverhältnis CANON CopyMaus FC 100 A4 4ppm Kopierer portabel
Der CANON FC100 ist eines der wenigen gelungenen portablen Kopiergeräte. Für Geschäftsleute wie Makler die mal eben die Kopie eines Dokumentes brauchen oder ein Anwalt der abzüge eines Originalpapiers braucht absolut geeignet. Mit 8,2 Kg ist er leider etwas schwer, doch bei weniger gewicht hätte das Material drunter leiden müssen und man könnte von weniger guter Qualität ausgehen. mit 4 Seiten die Minute kann man sich da sehr zufrieden geben. Dieser Kopierer benötigt weder ein Betriebssystem von einem Computer noch war er für einen anschluss an einem Gedacht. Er soll lediglich kopieren! Dass keine Angaben über die Lautstärke im Betrieb gemacht worden sind macht nichts aus, denn es soll ja nicht im Dauerbetrieb laufen, da hätte das KOnzept eher fehlgeschlagen. Selbst wenn er laut wäre, würde das für die 15-22 Sekunden kaum jemandem auf den Zeigern gehen können. Der Preis ist meiner Meinung nach sehr angemessen!
Ausgereifter CANON Smart Base PC-D450 fürs kleine Büro CANON Smart Base PC-D450 digitaler Tischkopierer mit Duplexfunktion Laserdrucker Farbscanner
Positiv: Display, hohes Drucktempo, Foto-Belichtungsmodi, Tonersparfunktion, guter Scanner, Duplexdruck, recht geringer Stromverbrauch Negativ: nur 50 bis 200 % Kopieneinstellung, nur USB-Schnittstelle, kein Linux, extrem Laut Flexibler Kopierer mit hoher Standfestigkeit im Niedrigpreissektor Der CANON Smart Base PC-D450 ist für kleine und mittlere Firmenbüros ideal. Er ist einfach zu bedienen und hat alles Wesentliche an Bord. Abstriche sind nur geringe zu machen. Dazu zählen etwa die eingeschränkten Kopierfunktionen und die eingeschränkte Schnittstellenvielfalt. Denn der D450 kann nur über Hi-Speed-USB angeschlossen werden und bei den Kopien muss man sich mit Veränderungen im Bereich zwischen 50 und 200 Prozent begnügen. Andere können das durchaus besser. Wer Linux nutzt muss hier leider passen. Beim Stromverbrauch gibt es nicht viel zu meckern, dagegen ist der Kopierer erschreckend laut. Ein 9-Nadeldrucker ist im Betrieb um knapp 10 dB (A) leise und das ist ein bedeutender Unterschied. Ein schönes Detail ist die Voreinstellung der Belichtung, die Foto und Text differenziert. 4,2 Sterne
CANON Smart Base PC-D450 digitaler Tischkopierer mit Duplexfunktion Laserdrucker Farbscanner
CANON FC100 A4 mobil as mobil can CANON CopyMaus FC 100 A4 4ppm Kopierer portabel
Positiv: mobil und relativ leicht, kompakte Lösungen bei Papierhandling und Austausch der Tonerpatrone, geringer Stromverbrauch Negativ: wenig Komfort beim Kopieren, kein Hinweise auf Betriebssysteme, Konnektivität und Lärmentwicklung Mobiler Tischkopierer Wer im Außendienst auf einen Kopierer angewiesen ist, findet im CANON FC100 A4 den richtigen Partner. Dieser Analogkopierer ist simpel aufgebaut und leicht zu bedienen. Ein Vergleich mit anderen Kopierern dieser Preisklasse verbietet sich. Hier kann der besonders auf Mobilität angelegte Canon nicht mithalten. Zum Beispiel fehlen Kopierfunktionen wie Verkleinerung und Vergrößerung. Es können auch nur 9 Kopien vorgewählt werden. Immerhin konnte man ein gutes Medienkonzept integrieren. Und dass dickeres Papier als 128 g/m² erlaubt ist, wird man in der Regel verschmerzen können. Gut durchdacht ist die Cartridge-Lösung. So kann man mit einem Handgriff den Kopierer wieder auf Vordermann bringen. Die Druckkosten sind in Anbetracht der Dimensionen auch okay. Das Drucktempo mag langsam erscheinen, doch im Außendienst geht es meist nicht um Massenkopieraktionen.
CANON Smart Base PC-D440: ordentlicher Kopierer fürs kleine Büro CANON Smart Base PC-D440 drucken scannen kopieren bis zu 22 SW Seiten min. 600x1200dpi automatischer beidseitiger Druck
Positiv: hohes Drucktempo, guter Scanner, vielseitige Papierzufuhr, auch Linux, günstiger Verbrauch, Negativ: eingeschränkte Kopierfunktionen, geringe maximale Papierstärke, knappe Papierkapazität, extrem laut, nur USB-Anschluss Preisgünstiger Multikopierer Der CANON Smart Base PC-D440 kann in kleinen und mittleren Büros gute Dienste leisten. Er ist schnell, hat ein gutes Druckbild und auch der Scanner ist überdurchschnittlich gut. Positiv ist auch, dass Linux Betriebssysteme unterstützt werden. Beim Papierhandling sind die Aspekte differenziert zu betrachten. Angenehm sind die vielseitigen Fächer: Das Zufuhrfach, der ADF Dokumenteneinzug, das Bypassfach und das Ausgabefach. Insgesamt ist die Medienkapazität aber nur durchschnittlich und leider – wie so oft bei Kopierer – darf das Papier nicht stärker als 163 g/m² sein. Ein Manko ist die eingeschränkte Flexibilität bei den Schnittstellen. Hier liegt nur ein Hi-Speed USB vor. Wer damit auskommt – okay. Beim Kopierer stört ein wenig die eingeschränkten Funktionen bei Vergrößerung (nur bis 200 Prozent) und Verkleinerung (nur ab 50 Prozent). Lobenswert ist der recht geringe Stromverbrauch, vor allem im Standby und im Schlafmodus. Dafür ist der SmartBase extrem laut. In Anbetracht des recht günstigen Preises kann man noch 4,1 Sterne geben.
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