Kontroller Firewire
Die Idee zum Feuerdraht geht bei Apple bereits auf das Jahr 1986 zurück. Doch erst Mitte der 1990er Jahre konnte der Standard für ein serielles Datenbussystem definiert werden. Inzwischen ist der auch unter der Bezeichnung IEEE 1394 bekannte Standard weiterentwickelt worden und wird beispielsweise als Firewire 800 (IEEE 1394b), Firewire S3200 (IEEE 1394-2008) oder Wireless Firewire vermarktet. Firewire wird nicht nur im PC verwendet, sondern hilft auch in Industriekameras, DV-Camcordern, bei externen Massenspeichern und Brennern sowie in Autos (Multimediaanlage) bei der Übertragung von Daten, vornehmlich von digitalen Bildern. Im Gegensatz zu USB liefert Firewire erheblich mehr Strom über die Kabelverbindung mit, weshalb beispielsweise der Betrieb externer Festplatten problemlos ist.
Mit der Aufrüstung des Computers durch einen Kontroller kann der Rechner um das System Firewire ergänzt werden. Somit steht auch diese Schnittstelle zur Verfügung. Kontroller können als PC Komponente verbaut oder als Adapter etwa über USB eingebunden werden.
Belkin Kontroller Firewire sind zum Beispiel als PCI Express Karte zu haben. Alternativ liefert Belkin aber auch einen Cardbus. Kaum anders sieht das Programm
Sandberg Kontroller Firewire aus. Der Cardbus wird vor allem bei Notebooks eingesetzt.
Einen solchen Adapter hält
Conceptronic Kontroller Firewire bereit, während
Techsolo Kontroller Firewire auf die PCI Karte setzt.
Mehr Auswahl findet sich bei
Digitus Kontroller Firewire und
Exsys Kontroller Firewire. Digitus präsentiert drei PCI bzw. PCI Express Karten. Auch Exsys konzentriert sich auf die Firewire-Adapter, die im Desktop PC verbaut werden. Die Schnittstellenkarte Exsys EX 16500E stellt intern einen und extern drei Busleitungen zur Verfügung. Neben dem Arbeitsplatzrechner ergänzt sie auch Workstations und Server. Die Datenübertragungsrate der EX 16500E liegt bei 400 Mbps, wie übrigens bei den meisten Firewire Karten oder Adaptern.
Beim Kauf ist auf die Kompatibilität zum Rechner zu achten. Hier stehen die Leistungsdaten (Prozessorgeschwindigkeit usw.) und das jeweilige Betriebssystem zur Diskussion. An sich dürfte es hier aber kaum Schwierigkeiten geben, da ein 500 MHz Pentium III Prozessor ebenso ausreicht wie Microsoft Windows 98SE. Der Arbeitsspeicher sollte 128 MB zur Verfügung stellen können. Bei der Festplatte wird lediglich ein Minimum von 100 MB Kapazität erwartet. Die Konfiguration mit den Plug-in-Modulen gelingt auf Anhieb.