Kombigeräte Tinte
1. Technik & Entwicklungen
Es ist seit jeher ein beliebtes Unterfangen, Geräte zu kreieren, die mehrere Funktionen gleichzeitig beherbergen. Nicht zuletzt boomt auf dem Automobilsektor der Markt der so genannten Cross-Over-Modelle, die zum Beispiel Geländewagen, Kombi und Sportwagen zugleich ersetzen sollen. Schon zur Hifi-Hochphase der 1970er bis 1990er Jahre zeigten sich die Vor- und Nachteile von Kombinationen bzw. getrennten Komponenten. Zwei oder mehr Geräte in einem sind praktischer und preiswerter, bei Einzelbausteinen ist das Leistungsniveau oft höher und bei Schäden muss nur ein Teil in die Werkstatt.
Auch Kombigeräte Tinte sind solche Multifunktionsapparate, die scannen, drucken und kopieren und manchmal auch noch faxen und e-mailen können. Für die Praxis hat dies erhebliche Vorteile, da etwa Anschluss- und Anpassungsaufwand entfallen und zwischen den Funktionen keine Software bedient werden muss. Zudem stellen sich Kombigeräte Tinte als äußerst kompakte Einheiten dar. Allerdings sind das Scannen und das Drucken zwei Vorgänge, die völlig andere Belastungen auf das Gehäuse ausüben und sich durchaus gegenseitig stören können. Zumindest besteht bei billigen Geräten auch die Gefahr, dass häufiges Drucken die Justage des Scanners verschlechtert.
Bei den meisten Kombigeräten ist dies in der Regel nicht mehr zu befürchten. Da seitdem viele dieser Multifunktionsdrucker auch über einen akzeptablen Fotodruck (manche haben sogar einen kleinen Monitor für die Bildbearbeitung) verfügen und mit Annehmlichkeiten wie Pict-Bridge und USB-Anschluss aufwarten, setzen sie sich immer mehr als Komplettlösung für das private oder das kleine Firmen-Büro durch.
2. Trends & Marktsituation
Fast alle Druckerhersteller, die auch den Massenmarkt bedienen, bieten Kombigeräte mit Tintenstrahldrucktechnologie an. Brother Kombigeräte Tinte etwa sind für Preise zwischen gut 100 und 400 Euro zu haben. Canon Kombigeräte Tinte werden für 70 bis 300 Euro offeriert. Die breiteste und vielschichtigste Palette findet man bei Hewlett Packard. HP Kombigeräte Tinte sind von 60 bis 430 Euro aufgelistet. Auch das Programm Lexmark Kombigeräte Tinte deckt ein weites Spektrum (von 60 bis 250 Euro) an. Preistreibend wirken sich Faxfunktion, Anschlussvielfalt und technische Leistungen wie etwa eine hohe Druckgeschwindigkeit aus. Modelle der gehobenen Klasse verfügen auch über einen automatischen Dokumenteneinzug.
3. Tipps
Als multifunktionaler Alleskönner ist der Tintenstrahler eine sinnvolle Alternative für das kleine Büro. Massendrucksachen oder häufiger Fotodruck sollten dagegen an spezielle Drucker (Lasergeräte, Fotodrucker) vergeben werden. Beim Preisvergleich ist ein Blick auf die Kosten für die Druckfarbe unbedingt notwendig. Immer häufiger offerieren Hersteller preiswerte Drucker mit hohen Folgekosten. Auch die mechanischen Eigenschaften eines Druckers sollten nicht außer Acht gelassen werden, entscheiden sie doch womöglich über die Langlebigkeit und damit über die Rentabilität.
Auf folgender Seite finden sie die aktuellsten Kombigeräte Tinte in unserem Onlineshop
Heimarbeiter CANON PIXMA MX350 MFP USB A4 inkjet 4800x1200 dpi print fax scan copy
Der Canon Pixma MX350 druckt, scannt, kopiert und faxt. Das Ganze wahlweise über USB, LAN oder WLAN! Faxe versendet das Gerät sehr flott per Super-G3-Fax. Dabei erleichtert ein 6,2 cm großes TFT-Display die Arbeit. Ausdrucke erfolgen mit einer Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi. Die Druckgeschwindigkeit ist dabei recht ordentlich. Ein 10 x 15 Zentimeter großes Randlosfoto verlässt bereits nach ca. 43 Sekunden den Drucker. Aufgrund der Seitenpreise von 5,2 Cent für das schwarz-weiße und 7,5 Cent für das farbige Blatt eignet sich der Drucker nicht für große Druckvolumen. Somit qualifiziert er sich vordringlich für das Heimbüro.
CANON PIXMA MX350 MFP USB A4 inkjet 4800x1200 dpi print fax scan copy
Profitauglicher HP Officejet 6500 HP Officejet 6500 All-in-one A4 color USB Inkjet scan copy fax (DE)(AT)
Positiv: Profi-Ambitionen, guter Scanner, Fax, vielseitig bei Kopierfunktionen, Schnittstellen und Papierhandling, sehr hohes Drucktempo Negativ: etwas wenig Papierkapazität, hohe Druckkosten, hoher Verbrauch, kein Linux Auf dem Weg zum Profigerät In manchen Dingen zeigt der HP Officejet 6500 bereits Ambitionen, sich als Profidrucker fürs Firmenbüro zu empfehlen. Die Leistungen sind entsprechend gut bis sehr gut. Die Druckqualität ist gut, das Drucktempo enorm, Scanner, Fax und Kopiereinheit sind funktional und auch die Schnittstellen sind okay, wenngleich bei diesem Preis auf Funkübertragung verzichtet werden muss. Dort wo Qualität vor Quantität kommt, ist dieser Officejet eine Überlegung wert. Dann schmerzen auch die Druckkosten nicht. Kritik verdienen allerdings der hohe Stromverbrauch und das Linux nicht unterstützt wird. Schade, auch dass HP keine Informationen über die Geräuschentwicklung preisgibt. Da denkt man sich schnell seinen Teil. Überzeugend ist der 6500 vor allem in seiner Qualität. Bei dem zweizeiligen Display zeigt sich, dass weniger manchmal mehr ist, als ein Pseudo-Monitor.
HP Officejet 6500 All-in-one A4 color USB Inkjet scan copy fax (DE)(AT)
Preiswerter Einstieg: HP Photosmart B109a HP Photosmart B109a MFP A4 color USB InkJet Scan Copy (DE)(AT)
Positiv: gutes Drucktempo, Fotoqualität, guter Scanner, Stromverbrauch Negativ: eingeschränktes Papierhandling, hohe Druckkosten, kein Fax, kein Linux, sehr laut Ohne Fax aber mit Fotodruck Vor allem für private Haushalte und kleine Büros mit geringem Druckvolumen kann der HP Photosmart B109a hochinteressant sein. Sein größtes Manko sind die vergleichsweise hohen Druckkosten. Doch: Wer wenig druckt, zahlt auch wenig. Dass kein Fax und kein Linux an Bord sind, kann man ggf. ebenso verschmerzten wie das eingeschränkte Papierhandling. Wenn die Papierstärke nur zwischen 75 und 280 g/m² liegen darf, es keinen Dokumenteneinzug, nur 80 Blatt Papiervorrat und nicht mal eine vernünftige Ablage gibt, dann ist klar, dass es sich hier um einen Gelegenheitsdrucker handelt. Ist ja auch nicht schlimm, wer damit auskommt, wird sich über die Vorzüge (gutes Drucktempo, Fotodruck, guter Scanner, niedriger Stromverbrauch usw.) freuen. Dennoch bleiben zwei Dinge zu kritisieren. Der Bildschirm ist extrem klein (1,5 Zoll). Da fragt man sich, ob man sich den nicht besser hätte sparen können. Und die Betriebsgeräusche sind jenseits von einem 9-Nadeldrucker. 3,5 Sterne
HP Photosmart B109a MFP A4 color USB InkJet Scan Copy (DE)(AT)
CANON Pixma MP640 mit WiFi CANON Pixma MP640 A4 WiFi- Multifunktionssystem Druckgeschw.9,2ppm print scan copy 9600x2400 dpi
Positiv: WiFi, Fotodrucker, Schnittstellenvielfalt, umfangreiches Papierhandling Negativ: Monitorposition, kein Linux, keine Faxfunktion Sehr gelungener Multi-Foto-Drucker Mit dem CANON Pixma MP640 sind die meisten Druckarbeiten in einem kleinen Firmenbüro oder zuhause abgedeckt. Dabei macht der 640er seine Sache nicht nur gut, sondern oftmals auch besser als der Durchschnitt seiner Preisklasse. Das zeigt sich zum Beispiel anhand des Dokumenten- und Medienhandling. Es können Papierstärken von 64 bis 300 g/m² verarbeitet werden - absolut keine Selbstverständlichkeit. Die Medienkapazität liegt bei 300 Blatt. Dies deckt der Pixma mit zwei Fächern ab. Es können also verschiedene Papiersorten (etwa normales Inkjetpapier und Fotopapier) bevorratet werden. Sehr gut. Auch der CD/DVD-Druck wurde berücksichtigt. Auffallend gut sind die Druck- und Scannqualität. Dadurch ergibt sich logischerweise auch ein guter Kopierer. Ferner sind Stromverbrauch und Lärmentwicklung okay. Die Druckkosten könnten natürlich günstiger sein, aber das gilt letztlich für fast alle Tintenstrahler.
CANON Pixma MP640 A4 WiFi- Multifunktionssystem Druckgeschw.9,2ppm print scan copy 9600x2400 dpi
Ordentlicher HP OfficeJet Pro 8500 fürs kleine Firmenbüro HP OfficeJet Pro 8500 All-in-one (DE)(AT)
Positiv: hohes Drucktempo, Faxfunktion, auch für größeres Volumen, gutes Papierhandling Negativ: kein Linux, kein Fotodruck, hoher Stromverbrauch, sehr laut im Betrieb Semiprofessioneller Alleskönner Der HP OfficeJet Pro 8500 kann sich bereits größeren Aufträgen stellen. Wer ein kleines Firmenbüro führt und schon mal ein wenig mehr druckt, ist hier gut aufgehoben. Jedoch: Auch wenn HP von maximal 15000 Ausdrucke im Monat schwärmt – wer öfter als einmal im Monat die Patronen wechseln muss (900 Seiten), sollte auf einen Laserdrucker wechseln. Ansonsten zeigt sich der 8500er nicht besonders homogen. Toll sind das hohe Drucktempo, die ansprechende Druckqualität und das erstaunlich umfangreiche Papierhandling. Und wenn er im Standby schlummert, ist er mit 16 dB (A) richtig leise. Wird er allerdings zum Leben erweckt, so schwingt er sich zu exorbitanten Geräuschszenarien hin (59 dB). Nur mal zum Vergleich: 9-Nadeldrucker arbeiten mit 55 dB (A). Auch der Stromverbrauch ist für einen Tintenstrahler eher etwas hoch geraten. 3,4 Sterne
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