Internet Sicherheit
Mit der Öffnung firmeninterner Netzwerke zum World Wide Web bedrohen zahlreiche Gefahren das eigene System. Dazu gehören nicht nur Viren, Trojaner und Kollegen, sondern auch Spy- und Malware sowie Adware und Spams. Mittels dieser Programme können andere Internetuser die Firmendaten ausspionieren oder zerstören. Auch die Belastung vorhandener Ressourcen - etwa durch Datenmüll - gehört dazu. Die Gefahren lauern praktisch überall, da jeder Firmenmitarbeiter an einem mit dem Internet verbundenen
Computer gewollt oder ungewollt derartige Fremdkörper einsammeln kann. Diese Programme bedrohen
Software und
Hardware gleichermaßen.
Die Schwierigkeit dabei ist immer, wie durchlässig soll das Firmennetzwerk geschützt werden. Anfragen und Aufträge von Kunden sollen reibungslos durchkommen, während unnötige Werbung vielleicht vorher abgefangen werden soll. Aber schon die Definition "unnötige Werbung" enthält viele Variablen. Dies ist mit dem Postkasten zu vergleichen. Man findet häufig auf Postkästen das Schild "keine Reklame". Doch keine klare Beschreibung erklärt, was nun Werbung ist oder was nicht. Briefe vom Versicherer beispielsweise lassen sich manchmal nicht von außen dahingehend unterscheiden, ob eine Police oder ein völlig überflüssiges Angebot gesendet wird. Auch bei den Reklameblättern stellt sich die Frage, welches ist erwünscht, welches unerwünscht. Wer beispielsweise stets von zwei Lebensmittelgeschäften die neuesten Topangebote vorgelegt bekommt, ärgert sich vielleicht über das eine Blatt, weil er dort sowieso nie hinkommt.
In diesem Fall ist die tägliche Sichtkontrolle die optimale Möglichkeit, Erwünschtes von Unerwünschtem zu trennen. Beim Internet ist dies jedoch erheblich schwieriger, da der zum World Wide Web per Flatrate geöffnete Computer Tor und Tür offenhält - auch für heimliche Zusendungen. Das ist etwa so, als würde das Reklameblatt nicht im Briefkasten ankommen, sondern durchs offene Fenster fliegen und aufgeschlagen auf dem Küchentisch landen. Passiert dies öfter, sodass man den Eindruck hat, der Versender nutzt diese Art des Eindringens in die Privatsphäre mit Absicht, so fühlt man sich angegriffen. Wenn dann noch das Werbeheftchen mit einem Stein beschwert ist und mal in die Vitrine, mal in den Fernseher fliegt, dann ist es schon kriminell. Hier sind dann entsprechende Sicherheitsmaßnahmen notwendig.
Solche bieten unter anderem die Abteilungen
Computer Associates Internet Sicherheit,
MySecurityCenter Internet Sicherheit und
Symantec Internet Sicherheit fürs Internet. Auch die interne Sicherheit ist dabei immer wieder ein Thema. Dabei geht es beispielsweise darum, welche Daten und Geräte welchen Mitarbeitern zugänglich gemacht werden (sollen).