Hubs
Repeater,
Transceiver und
Switches sorgen ebenso wie Hubs in einem
Netzwerk für die Weitergabe von Daten, wobei diese Geräte natürlich nicht unbedingt parallel genutzt werden. Am wichtigsten ist die Unterscheidung zwischen Switches und Hubs. Beiden gemein ist, dass sie Datenströme an diverse Rechner verteilen. Sie gehen dabei allerdings unterschiedlich vor. An einem Switch sind die Endstellen (Computer, Drucker usw.) sternförmig angeschlossen. Dies ist notwendig, um alle Geräte direkt anzusteuern, denn genau darin liegt der Unterschied: Switches verteilen die Datensätze gezielt an die angeschlossenen Abnehmer. Hubs dagegen funktionieren wie ein Datenbus. Alle verbundenen Geräte bekommen jeweils die gleichen Daten. Hier wird schon klar, dass Hubs einfacher aufgebaut sind als Switches. Die Vorteile liegen auf der Hand: Hubs sind erheblich preiswerter und leichter zu installieren. Ferner ist die Fehlersuche bei Störungen erheblich einfacher. Vor allem für kleine Netzwerke – etwa im heimischen Büro – sind Hubs daher interessant.
Switches sind dagegen vor allem in professionellen Netzwerken zuhause. Dadurch, dass die Daten gezielt an die jeweiligen Empfänger versendet werden, kann die reale Geschwindigkeit der Datenverschickung erhöht werden. Das kann man sich recht einfach anhand eines Beispiels deutlich machen. Wenn jemand einen Druckauftrag an den Abteilungsdrucker schickt, brauchen diese Daten nicht an jeden anderen Rechner gesendet zu werden. Hubs können hier weder die Daten noch die Endverbraucher unterscheiden. In kleineren Netzwerken mit vielleicht maximal acht Teilnehmern und einem eher bescheidenen Anspruch an Datentempo sind Hubs die preislich sinnvollere Alternative. Dies gilt umso mehr, als dass meist die angeschlossenen Geräte nur von einer Person verwendet werden. Es gibt also in der Regel keine oder nur wenige Überschneidungen bei den Zugriffszeiten. Im Profibereich ist das anders und erzwingt daher die Verwendung von Switches.
Datensicherheit der Hubs
Ein weiterer Aspekt bei der Unterscheidung zwischen Hubs und Switches ist das Thema Datensicherheit. Während beim mit Hubs aufgebauten Netzwerk praktisch jede Endstelle mit den Daten versorgt wird, bekommen die Empfänger der Switches nur die Daten, die auch an dieses Systemmitglied geschickt werden sollen. So können also Dateneinheiten gezielt an anderen vorbei einem bestimmten Adressaten zugesendet werden.
Varianten bei den Hubs
Das Angebot an Hubs ist bereits sehr unübersichtlich geworden und man kann jeden unentschlossenen Käufer nur dazu auffordern, durch die Computerpool-Offerten zu stöbern. Wer nicht regelmäßig die Marktlage sondiert, wird sicherlich das ein oder andere Mal überrascht sein. Das Gros besteht aus den mit vier bis acht Anschlüssen versehenen, für den Einbau (intern) oder den eigenständigen Betrieb (extern) konzipierten
USB-Hubs (beispielsweise
Digitus,
D-Lock,
D-Link). Allerdings gibt es auch schon sehr viele Varianten. Dazu zählen natürlich die immer beliebter werdenden Versionen im Stil einer Dockingstation. Ferner sind auch Modelle im Programm, die speziell für den integrierten Einbau in eine Schreibtischplatte gedacht sind. Und natürlich bieten viele Hersteller wie etwa Hama oder Belkin auch Hubs an, die sich optisch nicht als notwendiges Technikübel präsentieren, sondern durch ansprechendes Äußeres zu gefallen wissen.
Technische Besonderheiten der Hubs
Auch Hubs unterliegen der Notwendigkeit, vielseitig integrier- und kombinierbar zu sein und nicht selten dienen sie auch als Adapter, wie etwa Ethernet Hub, WLAN Hub, oder als Schnittstellen (Bluetooth, Modem, Wifi). Durch die Bustechnologie lassen sich so Datenstränge althergebrachter Normen auf USB verteilen und gleich mehreren Empfängern anbieten.
Überall Hubs
Der Hype auf den Begriff Hubs ist auf dem Massenmarkt kaum zu übersehen. So gehören Wortschöpfungen wie Hub Tube und The Hub sowie Red Hub ebenso zum Sprachgebrauch wie Hub USB oder Sports Hub und Stub Hub (auch StubHub!; ein Online-Marktplatz für Eventtickets). Selbst Disney lädt ein, sich im TDH, The Disney Hub, zu informieren.