Hardware
Nur scheinbar lassen sich
Hardware und
Software klar voneinander unterscheiden, gehört doch die Hardware im Bereich Computer & Co. zu den physischen Gegenständen, während es bei der Software um Programme geht, die ja so nicht einfach zu greifen sind.
Allerdings gibt es Kategorien, wo die Begriffe synonym verwendet werden, etwa bei Servern. Andererseits begegnen uns Softwareprodukte oft auch in gegenständlicher Form, etwa als Kauf-CD oder -DVD.
Hardware und Software lassen sich also nicht immer exakt voneinander trennen. Dennoch macht die Unterteilung der Rubriken Sinn. Sie vereinfacht im Wesentlichen die Suche nach bestimmten Produkten. Der Interessierte wird aber auch hier merken, dass die Unterteilung in Hardware und Software in manchen Fällen für eine unglückliche Auftrennung von Produkten führt, die unvermeidlich miteinander verbunden sind. Auch hier wäre das Beispiel Server anzuführen. Erst das Zusammenspiel von Server (Hardware) und Server (Software) ergibt das funktionsfähige Produkt.
Dies ist natürlich schon beim Betriebssystem der Fall, das in der Regel notwendig ist, um
PC Komponenten, die sich in einem Gehäuse versammelt haben, zu nutzen. Zu diesen Komponenten gehören beispielsweise die Hauptplatine, der Prozessor, die Grafikkarte, der Arbeitsspeicher usw.
Weitere Bausteine nehmen im Computer - wie auch im Server, in der Workstation und im Laptop - wichtige Positionen ein. Da wären etwa
Festplatten,
Laufwerke und
Kontroller zu nennen. Auch in der Abteilung
Systemzubehör sind Elemente aufgelistet, die entweder grundlegend notwendig für einen Computer sind oder seiner Aufrüstung dienen.
Das Thema Aufrüstung ist denn auch der Hauptgrund, warum Computer & Co. in Einzelteilen zu haben sind. Vor allem bei Desktop PCs und natürlich beim so genannten Barebone, einem Rohcomputer, bieten sich - auch dem ambitionierten Laien - eine Reihe von Möglichkeiten, den Rechner über die Jahre hinweg fit zu halten. Soll zum Beispiel in Anpassung an die gestiegenen Anforderungen des Internets oder bestimmter Programme, ein neues Betriebssystem installiert werden, so ist es nicht selten sinnvoll, die Leistungsfähigkeit des Denkroboters zu verbessern. Dies kann etwa durch Erweiterung des Arbeitsspeichers oder durch eine bessere Grafikkarte geschehen.
Die Grafikkarte ist denn auch - neben den Offerten der Kategorie
Eingabegeräte - der wohl wichtigste Weg zu den Peripheriegeräten, denn ohne
Monitore sind Computer nicht zu bedienen. Der Monitor stellt die Arbeitsvorgänge, die mittels Maus und Tastatur ausgelöst werden, dar.
Ersatzweise kann für den Monitor auch ein
Beamer zum Einsatz kommen, der die Arbeitsergebnisse auf eine große Leinwand projiziert. Allerdings wenden wenige Desktop-PC-Anwender zur Darstellung einen Beamer an. Häufiger kommt es heutzutage vor, dass ein Laptop (vgl. auch
PDA\'s / Tablet PC\'s) den Projektor ansteuert. Somit kann der User auf dem Notebook beispielsweise vorbereitete Präsentationen bedienen und sie einem größeren Publikum vorführen.
In ähnlicher Weise wie der Monitor gehört auch die Abteilung
Audio & Sound zu den Bindegliedern zwischen Computerinnenleben und Außenwelt. Eine Soundkarte beispielsweise produziert Töne (Sprache, Musik, Effekte) und sendet sie an eine Soundanlage. Diese benötigt auf jeden Fall einen Verstärker und Lautsprecher. Bevorzugt werden heutzutage Kombinationen aus aktivem Subwoofer (Basslautsprecher mit eingebauter Endstufe) und Satellitenboxen (kleine, passive Lautsprecher für den Mittel- und Hochtonbereich). Alternativ kann die Soundkarte von PC bzw. Notebook aber auch an eine Stereo- oder Dolby-Surround- Anlage angeschlossen werden.
Die Soundkarte kann aber noch mehr. Sie dient gleichzeitig der Aufnahme von Tönen, etwa über ein externes Mikrofon. Auch Instrumente, bevorzugt Keyboards, lassen sich anschließen. Über eine entsprechende Software (Tonstudio) kann somit eigene Musik erstellt und anschließend über die Tonausgabe wiedergegeben oder etwa auf einem optischen Speicher (CD, DVD) gesichert werden. Diese Möglichkeiten werden mittlerweile im großen Umfang von Hobbymusikern und in Tonstudios genutzt.
In eine ähnliche Richtung geht auch die Kommunikation zwischen Computer und
Digitalkamera / Camcorder. Die digitale Technik hat hier einen wahren Boom ausgelöst. Obwohl vergleichbare Geräte in analoger Form seit vielen Jahren angeboten werden, konnte erst die digitale Revolution den vollen Erfolg auf dem Massenmarkt sicherstellen. Die Gründe liegen nicht nur in der relativ hohen Qualität von Bild und Video, wenn sie digital aufgenommen werden, sondern auch in der erheblichen einfacheren Technik. Bilder und Videos können mit simplen Bearbeitungsprogrammen aufgefrischt werden und ermöglichen vielfältige Varianten der Endausgabe. So kann der Urlauber noch vor Ort eigenständig Ansichtskarten für die Daheimgebliebenen erstellen oder nach der Rückreise die Angehörigen mit einer Diashow auf CD begeistern. Sicher trug auch der durch die Verwendung digitaler
Speichermedien begründete Wegfall der Fotoentwicklung zum Erfolg bei. Man kann die Ergebnisse sofort begutachten und weiterverarbeiten und muss nicht auf die Arbeit eines Foto-Entwicklungsstudios warten. Wer vorhandene ältere Fotografien digital nachbearbeiten möchte, kann diese beispielsweise mit einem
Scanner zu Bilddateien umformen.
Das Hardwareprogramm befasst sich des Weiteren mit
Telekommunikation, zu der auch die Rubrik
ISDN / DSL gehört, und mit
Navigation (siehe auch
Navigation Zubehör).
Der Bereich
Zubehör / Kabel wird im weitesten Sinne ergänzt durch die Abteilungen
USV / Stromversorgung,
Netzgeräte & Batterien/Akkus und
Fernsteuerungen, wobei dem privaten wie dem professionellen Anwender zu empfehlen ist, Kabeln und anderen Verbindungen eine besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Wie schon zu Zeiten der Analogtechnik (Beispiel Hifi, TV & Video) wird oft die Bedeutung der Qualität von Signalleitungen unterschätzt.