Grafiktablett
Von allen Eingabegeräten ist wohl das Grafiktablett (seihe unter anderem
Plustek Grafiktablett) dasjenige, das am besten die schreibende und zeichnende Menschenhand in digitale Signale umwandeln und auf dem Monitor sichtbar machen kann. Daher wird es auch Digitalisiertablett genannt. Andere gültige Bezeichnungen sind Digitizer, Pen Tablet oder zu Deutsch Zeigegerät für Computereingaben. Bei einem Vergleich zum Touchscreenmonitor wird der Unterschied schnell deutlich. Beim Monitor lösen Berührungen der Bildschirmoberfläche die Signalsendungen aus. Das Panel ist drucksensitiv; letztlich kann auch mit jedem anderen Gegenstand als einem speziellen Stift gezeichnet werden. Dieser wird allerdings beim Grafiktablett benötigt. Er ist mit einem Kabel mit dem Empfänger verbunden. Eine Spule in dem Stift erzeugt ein elektromagnetisches Feld.
Im Tablett sind Leiterschleifen angebracht, die jede Feinheit bei der Berührung von Stift und Oberfläche aufnehmen. Dazu gehört auch die unterschiedliche Ausübung von Druck. Ein dicker, fest aufgedrückter Strich wird demnach auch als solches vom System erkannt und auf dem Monitor wiedergegeben. Dort ist dann - je nach Einstellung - der Stift oder ein Puck mit Fadenkreuz zu sehen. Je nach Software und Grafiktablett können auch noch andere Darstellungen genutzt werden.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Mit dem Grafiktablett kann die Verwendung diverse Mal- und Zeichenwerkzeuge wesentlich realistischer nachgeahmt werden. Die Haltung des Stifts entspricht dem der normalen Haltung eines Füllers, Bleistifts, Kugelschreibers usw. und belastet die Hand deutlich weniger als etwa die Maus, für die die gesamte Hand benötigt wird. Auch ist die Führung der Anzeige auf dem Monitor erheblich genauer als beim Mauszeiger. Es lassen sich auch vorliegende Zeichnungen übertragen, da die Signalkommunikation zwischen Stift und Tablett auch Papier durchdringt. Bei Modellen der gehobenen Preisklassen kann auch der Neigungswinkel des Stiftes zur Fläche erfasst und auf dem Bildschirm dargestellt werden. Des Weiteren sind an manchen Tabletts Schalter, die individuell belegt werden können.
Ein
Hanvon Grafiktablett liegt in etwa bei 250 Euro. Die DIN A4 Tablettgröße ist etwas teurer als die DIN A5 Größe. Der Stift wird hier drahtlos geführt. Das Tablett kann per USB angeschlossen werden. Das ist bei den meisten Grafiktabletts heute üblich und erleichtert die parallele Verwendung neben Maus und Tastatur. Das Programm
Genius Grafiktablett offeriert Produkte von etwa 50 bis 110 Euro.