Etikettendrucker
1. Technik & Entwicklungen
Etiketten dienten vor vielen Jahren fast ausschließlich der Auspreisung von Waren in den Regalen der Märkte und Kaufhäuser. Vor allem die Einführung des Barcodes sorgte für eine weitaus effizientere Nutzung dieses Aufklebers. Mittels der Strichcodierung, die per Laserstrahl eingelesen werden kann, können Waren und Ordnungssysteme leicht erfasst werden. Die Daten werden einem Computer zugeführt, der somit jederzeit den genauen Warenstand berechnen kann. Barcodeetiketten sind dabei vielseitig, was die Informationsarten angeht, und schnell, da nur ein einmaliges Lesen durch den Laser reicht, um die gesamten verkaufs- oder ordnungsrelevanten Daten eines Gegenstandes aufzunehmen und in entsprechenden Softwareprogrammen zu verwalten.
Etikettendrucker gibt es sowohl als größere Maschinen, als Stand- oder Tischgeräte als auch als Handgeräte. Vor allem die mobilen Handhelds sind in der Industrie und im Handel sehr beliebt, da man mit ihnen zügig und preiswert Etiketten auch in kleineren Mengen produzieren kann. Für Ordnungssysteme in Büroräumen können auch ganz andere Angaben als Barcodes verwendet werden. Beispielsweise sind Etikettendrucker mit einem guten Druckbild auch fähig, Aufkleber für Ordnerrücken nicht nur mit Stichworten, sondern auch mit einem mehrfarbigen Firmenemblem zu drucken.
Als Drucktechnik herrschen Thermotransfer- oder Thermodrucker vor. Es gibt allerdings auch Tintenstrahldrucker. Bei den Etiketten sind zahlreiche Varianten vom Farbband bis zu hochauflösenden Aufklebern in Visitenkartengröße vorrätig.
2. Trends & Marktsituation
Ein ausgesprochen breites, vielseitiges und umfangreiches Programm offerieren die Brother Etikettendrucker. Handgeräte der Ptouch-Serie sind bereits für rund 20 Euro zu haben. Dann verfügen sie über eine Tastatur, die das gesamte Alphabet samt Zahlen und Sonderzeichen zur Verfügung stellt. Ein solches Gerät vom Typ Brother PT900 verarbeitet Rollen mit bis zu 1,2 cm Breite. Eine Netzwerkverbindung ist nicht an Bord. Ein Brother Ptouch QL-580N kann dagegen von einem Druckserver angesteuert werden.
Die Preise werden vor allem durch die Ausstattung und die mögliche Breite der Beschriftungsrollen diktiert. Die Übergänge zum professionellen Bereich sind sowohl bei der Technik als auch bei den Preisen fließend. Zum Teil werden auch Sets mit umfangreichem Zubehör angeboten.
3. Tipps
Wer an die Anschaffung eines Etikettendruckers für das heimische Büro oder die kleine Firma denkt, sollte sehr genau erfassen, welcher tatsächliche Bedarf definiert werden kann. Das Angebot von Brother ist sehr fein gegliedert und für bestimmte Aufgaben werden optimierte Produkte offeriert.
Nicht die Ordnungsliebe sollte Auslöser einer solchen Investition sein, sondern der zu erwartende Erfolg optimierter Arbeitsvorgänge. Wer nur drei Ordner und zwei Kisten zu etikettieren hat, kann dies auch mit vorgefertigten Klebefolien am normalen Arbeitsplatzdrucker erledigen.
Auf folgender Seite finden sie die aktuellsten Etikettendrucker in unserem Onlineshop
BROTHER P-touch 2460 für breitere Etiketten BROTHER P-touch 2460 TZ-Schriftbänder 6-24 mm
Positiv: Etikettenbreite von 6 bis 24 mm, übersichtliche Bedienung, vielseitige Schrifteffekte Negativ: nur eine Schriftart, Netzteil kostet extra, keine Angaben über den Stromverbrauch oder die Lärmentwicklung In vielen Sachen den Mehrpreis wert Es ist bei diesen kleinen Druckern wie dem BROTHER P-touch 2460 nicht anders als auch bei den großen Druckern. In erster Linie entscheidet die maximale Objektgröße über die Preisklasse. Dann ordnen sich diverse Geräte mit ihren unterschiedlichen technischen Raffinessen oder Komfortextras in diesen Klassen der Objektgrößen ein. Der 2460er beispielsweise ist technisch kaum besser, als die 1000er oder 1010er von der P-touch-Reihe. Der Mehrpreis kann aber mit der größeren Etikettenbreite (bis 24 statt nur bis 12 mm) erklärt werden. Bedienung und Schrifteffekte sind nicht zu beanstanden. Dass hier nur eine Schriftart an Bord ist, kann man als knauserich bezeichnen. Dass ein Netzteil nicht beliegt ist dagegen akzeptabel, wenn auch unschön. Brother sollte Stromverbrauch und Lärmemission angeben.
Schneller Etikettenschwindel mit dem BROTHER P-touch QL570 BROTHER P-touch QL570 Etikettendrucker
Positiv: schneller Druck, gute Auflösung, vielfältige Funktionen, gutes Papierhandling Negativ: enggesteckte Vorgaben der Mediengrößen, nur USB, nur Windows und Mac, keine Angaben über Stromverbrauch und Schallemission Etiketten im Akkord Etikettenschwindel ist natürlich nur ein Witz und passt absolut nicht zum BROTHER P-touch QL570. Denn viel ist an ihm nicht auszusetzen. Wer sich ein solchen Etikettendrucker kauft, konzentriert sich auf bestimmte Vorgaben wie etwa die typische Mediengröße. Flexibilität ist dann nicht unbedingt gefragt. Eines der besonderen Vorzüge ist das hohe Drucktempo. Bis zu 68 Etiketten pro Minute können bei einer Auflösung von 300 x 300 dpi gedruckt werden. Und hier wird auch der Vorteil des Etikettendruckers gegenüber DIN A4 Etikettenklebebögen im Normaldrucker deutlich. Das Drucktempo ist höher und es ist einfacher, die Etiketten vom Untergrund abzuziehen. Ein wenig Kritik ist noch angebracht, weil hier nur die USB-Verbindung zur Verfügung steht, als erforderliches Betriebssystem unbedingt eines von Microsoft oder Apple installiert sein soll und weil man sich bei Brother nicht die Mühe macht, Auskunft über Stromverbrauch und Schallemission zu geben. Trotzdem reicht es noch für 4,5 Sterne.
Vielseitiger Etikettendrucker, der BROTHER P-touch 9600 USB BROTHER P-touch 9600 USB SER 6-36mm PC MAC 360dpi + AD-9000 + Akku
Positiv: großzügige Tastatur, 3zeiliges Display, Auflösung, flexible Medienhandhabung Negativ: nur USB und serielle Verbindung, nur für Windows und Mac, keine Angaben über Stromverbrauch und Lärmentwicklung Solider Texter Der BROTHER P-touch 9600 USB ist als Tischgerät konzipiert, was natürlich die Bewegungsfreiheit einschränkt. Das gilt ist vor dem Kauf zu bedenken. Tischgeräte sind gegenüber Handhelds vielseitiger, technisch umfangreicher, solider, besitzen eine großformatigere Tastatur und sind weitaus häufiger fähig, mit einem PC Kontakt aufzunehmen. Dafür kann man sie aber nicht so leicht überall mit hinnehmen. Will man zum Beispiel große Lagerbestände beschriften, so ist es sicher praktischer, wenn man die Etiketten gleich vor Ort druckt. Für ein Tischgerät ist nicht immer der passende Platz. Bei der Preisliga des 9600er ist einiges zu erwarten und so überrascht das überaus flexible Medienhandling kaum. Die Einschränkungen bei den Schnittstellen und den unterstützten Betriebssystemen sind meist kein Problem. Trotzdem ist es ärgerlich, dass Linux wieder mal nicht beachtet wurde.
BROTHER P-touch 9600 USB SER 6-36mm PC MAC 360dpi + AD-9000 + Akku
BROTHER P-touch 1000 - ideal für Büro und Zuhaus BROTHER P-touch 1000 Textil-SchriftbänderTZ 6 und 12 mm
Positiv: geringes Gewicht, gutes Handling, Mehrfachausdrucke, Rollen von 0,6 bis 1,2 cm, Schneidevorrichtung Negativ: Bildschirmlesbarkeit etwas eingeschränkt, Tastatur etwas eng Überzeugendes Konzept Der BROTHER P-touch 1000 ist ein typischer Vertreter der P-touch-Serie von Brother. Hier sind Tradition und Erfahrung mit Know-how und Fortschritt verknüpft und zeigen sich in vielen Details. Das Thermal Transfer Druckverfahren hat sich bei diesen Geräten bewährt. Das Schriftbild ist gut lesbar. Sogar zweizeiliger Druck ist integriert und werden Mehrfachausdrucke benötigt, sind bis zu neun Exemplare drin. Es stehen fünf Schriftgrößen zur Wahl. Eingesetzt werden laminiertes Band bzw. TZ-Schriftband. Als Mediengrößen können Rollen von 0,6 bis 1,2 cm verwendet werden. Die Handhabung ist insgesamt recht bequem. Bildschirmlesbarkeit und Tastaturgröße zahlen halt ihren Tribut an die kompakte Auslegung des Etikettendruckers. Dafür ist er mit 300 g recht leicht und liegt für die meisten Nutzer auch gut in der Hand.
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