DVB-T
Spätestens mit dem Digital Video Broadcasting Terrestrial mussten sich die Empfänger von Fernsehsendungen mit den Abkürzungen DVB-S, DVB-T usw. auseinander setzen. Vorläufer von DVB-T ist der altehrwürdige Äther, der eigentlich auch heute noch für das digitale Signal genutzt wird. Aufgrund der Sendervielfalt von Kabelfernsehen und Satellitenempfang geriet in den 1990er Jahren der übliche Übertragungsweg von Fernseh- und Radiosignalen, per Sendemasten und Empfangsantennen über den Äther (= Himmel, Luftraum; auch der Begriff Ethernet findet hier einen seiner Ursprünge), ins Hintertreffen. Die Digitalisierung zeigt eine Reihe von Vorteilen und sorgt für wachsenden Erfolg auf dem Markt. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Satelliten- und Kabel-Empfang ist die kompakte Empfangseinheit, die es ermöglicht, DVB-T-Tuner in USB-Stick-Format zu bauen, die dann am Laptop betrieben werden.
Sandberg DVB-T bietet ein Empfangsteil, das sich aus Antenne, USB-Stick und Timeshift (Fernbedienung) zusammensetzt. Teletext ist ebenso an Bord wie der Elektronische Programm Guide.
ComDis DVB-T listet die Empfänger für USB 2.0 unter der Bezeichnung I-TEC auf. Der DVB-T-Empfänger ermöglicht das ÜberallFernsehen. Beim teureren IP Trio ist bereits HDTV im Preis enthalten.
Schon der Name
PCTV DVB-T ist Programm. Geliefert werden Sticks für den Einsatz am USB-Eingang. Die Preise variieren zwischen rund 40 und 80 Euro.
Ein variantenreiches Angebot findet sich bei
Delock DVB-T. Neben dem USB-Stick nehmen hier - je nach Belieben und vorhandener Geräte bzw. Anschlüsse - die Tuner per Scart-Adapter, PCI Express Card (Hybrid DVB-T und Analogempfänger) oder als Plug-In-Modul (ExpressCard/34) die Kommunikation mit dem Notebook oder dem PC auf.
Das umfangreichste Produktfeld offeriert zweifelsohne
Terratec DVB-T. Hier gibt es beispielsweise auch externe TV Karten mit DVB-T Empfang und formschöne USB-Sticks. Die Palette reicht von unter 30 bis 170 Euro.
Für welches Produkt man sich entscheidet hängt auch wesentlich davon ab, wo es angeschlossen werden soll. Beim Notebook bietet sich das USB-Stick-Format geradezu an. Wer allerdings das letzte Quäntchen Empfang herausfiltern möchte, entscheidet sich vielleicht für eine externe Karte. Grundsätzlich sorgt die Digitaltechnik allgemein für ein gutes Klangniveau. Wer sich dann über das, was am Ende als Musik wiedergegeben wird, enttäuscht sieht, sollte meist den Fehler bzw. die Verbesserungsmöglichkeiten nicht am DVB-T-Empfänger suchen. Für HiFi-Klang sind viele integrierte Notebook- und Monitorlautsprecher nicht geeignet.