Drucker & Zubehör

 
 
 
 
 
 

Drucker & Zubehör

Man könnte meinen, die digitale Technik habe in den vergangenen Jahrzehnten den Bedarf an Druckerzeugnissen (und damit an Produkten der Kategorie Drucker & Zubehör) reduziert. Schließlich kann man heute papierlos über den ganzen Erdball kommunizieren. Dazu bieten sich diverse Möglichkeiten wie Telefon, Fax, SMS, Email usw. an. Und sicher kann man auch behaupten, dass ein Großteil der Kommunikation sowohl im privaten als auch im professionellen Bereich diese Möglichkeiten einschließlich des Internets nutzen. Einige Effekte dieser Entwicklungen sind auch im Alltag zu beobachten. So war es beispielsweise in den 1970er und 1980er Jahren eine Ehrensache vieler Hersteller von Hifi- und TV- bzw. Videogeräten, die Kunden mit Hochglanzprospekten zu ködern. Diese wurden oftmals jährlich oder sogar noch öfter neu aufgelegt und waren in fast jeder Fachabteilung in großen Mengen zu haben. Dieser Werbeaufwand hat sich sichtbar reduziert. Hersteller - gleich welcher Sparte - nutzen vor allem das Internet, um ihre Programme vorzustellen.

Und dennoch hat sich das Druckvolumen erhöht. Dazu haben verschiedene Entwicklungen beigetragen. Auf jeden Fall ist festzustellen, dass sich der allgemeine Bedarf an regionaler, internationaler und globaler Kommunikation gleich welcher Branche erhöht hat. Zwar mag die Nutzung von Druckerzeugnissen im Verhältnis zur allgemeinen Kommunikation reduziert worden sein, doch der immense Zuwachs an Information und Informationsaustausch hat alle Bereiche erfasst.

Ferner ist zu beobachten, dass einige Druckmedien erst in jüngster Zeit den Massenmarkt eroberten. So erfreuen sich beispielsweise Etikettendrucker und Fotodrucker einer nicht geahnten Beliebtheit auch im privaten Bereich. Mit dem Etikettendrucker kann auf einfache und optisch ansprechende Weise Ordnung hergestellt werden. Statt handschriftlicher Kritzeleien auf Aktenordnern, Kisten und Kartons schmücken nun aufwändig gestaltete Etiketten die Archive.

Einen noch weitaus größeren Boom erfuhr die digitale Fotografie, die den hohen Bedarf an Fotodruckern erklärt. Im Gegensatz zur analogen Fotografie ist - vor allem für den Laien - die Entwicklung und Weiterverarbeitung der Bilder wesentlich einfacher. Mobile Fotodrucker erlauben nun sogar, dass der Urlauber direkt vor Ort selbst Ansichtskarten herstellt, um damit die Daheimgebliebenen in Verlegenheit zu bringen. Fotos können auf dem PC umfangreich umgestaltet und optimiert werden.

Der Fotodruck ist auch in der Welt der Großformatdrucker und Plotter zum Standard geworden. Wer heute in der Werbebranche eine Nische besetzen möchte, sollte auch über einen fotofähigen Tintenstrahldrucker verfügen. Diese Technologie schien im ausgehenden 20. Jahrhundert vor dem Ende zu stehen. Doch die im professionellen Bereich favorisierte Lasertechnologie ist aufwändiger, teurer und kann beim Fotodruck nicht ganz mithalten. Dies gilt vor allem dann, wenn es um das Endergebnis geht. Dem Laserdrucker, der eigentlich unempfindlich gegenüber dem Druckobjekt ist, gelingt es einfach nicht, auf dem Fotopapier dieselbe Auflösung und Farbtiefe zu erreichen, wie es der Tintenstrahler schafft.

Ihren Platz haben die Laserdrucker in Massenproduktion von Druckerzeugnissen eingenommen. Im betrieblichen Umfeld ersetzen sie in den 1980er und 1990er Jahren nicht nur den lauten Nadeldrucker. Kombigeräte Laser haben auch die Rolle der altehrwürdigen Kopierer übernommen. Im privaten Bereich und in kleineren Firmenbüros finden dagegen die günstigeren Kombigeräte Tinte Verwendung. Nadeldrucker sind immer noch dort im Einsatz, wo die Umgebungsbedingungen nicht optimal für elektronische Geräte sind. Diese Drucker sind weitaus robuster, können in einem Druckvorgang bis zu 10 identische Kopien (so genannte Nutzen) erzeugen, sind schnell, warten mit extrem günstigen Druckkosten auf und wissen mit ihrer unkomplizierten Bedienung zu gefallen. Dazu trägt zum Beispiel die Nutzung von Endlospapier bei, die einen Papiervorrat von 2000 Blatt ermöglicht. Diese Zahl bezieht sich auf einen Durchschlag. Es ist kein Problem auch mehrere Endlospapierstapel gleichzeitig dem Drucker zuzuführen.

Die Druckkosten sind auch ein entscheidendes Argument für die Laser- bzw. LED-Drucker. Vor allem der Laserdrucker s/w überzeugt mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Briefbogen (DIN A4) kostet - je nach Modell - rund 1 Cent. Dafür wird ein perfekter Ausdruck geboten, der sich vor allem bei Text, Grafik und Tabellen bewährt hat.

Laserdrucker Color liegen bei den Druckkosten ungleich höher, wenngleich sie noch preiswerter als Tintenstrahler sind. Die Prophezeiung, dass Farblaserdrucker mittelfristig die anderen Druckervarianten ersetzen würden, bewahrheitete sich nicht. Dafür sind die Geräte in der Anschaffung und im Unterhalt zu teuer. Ein kompletter Satz neuer Toner (4 Farben) kann schon mal rund 500 Euro kosten. Abgesehen vom Fotodruck ist der Farbdruck bei weitem nicht so gefragt, wie es bei der Einführung der ersten Farbtintenstrahler Ende der 1980er Jahre zu erwarten war. Zu den Druckern gehören allgemein zahlreiche Extras, die beispielsweise den Komfort erhöhen oder die Leistungsfähigkeit verbessern. In Kategorien wie Zubehör Nadeldrucker, Zubehör Kopierer und Zubehör Kombigeräte werden zahlreiche Produkte offeriert. Mehr noch zeigen die Rubriken Zubehör Laserdrucker und Zubehör Plotter auf, welche Aufrüstmöglichkeiten angeboten werden. Dabei geht es um die Papierzufuhr, das Dokumentenfinishing und die Leistungsfähigkeit des Druckers. Diese lässt sich bei einigen Modellen durch größere Arbeitsspeicher und Festplatten erhöhen. Bei der Zufuhr der Originale sowie der Druckobjekte ist nicht nur die Bequemlichkeit gefragt, sondern auch die Zuverlässigkeit. Eine Duplex-Einheit beispielsweise ermöglicht es dem professionellen Drucker, beidseitige Kopien vom Original zu erstellen, ohne dass zwischendurch eine Bedienung notwendig ist.
 
Merkliste