Bild / Videoverarbeitung
Die Digitalisierung hat die Bild- und Videoverarbeitung revolutioniert. Jetzt ist es am Computer möglich, die eigenen Aufnahmen nach Belieben zu verschönern, verfeinern, verzerren usw. Die Ergebnisse können dann bequem auf CD oder DVD gebrannt und zum Beispiel verschenkt werden. Noch etwas trägt dazu bei, dass Bild- und Videosoftware den Massenmarkt erobern konnten. Noch vor 20 Jahren war für derartige Software fast automatisch eine aufwändige und teuere Aufrüstung der Hardware (bevorzugte PC Komponenten: Arbeitsspeicher, Grafikkarte) nötig. Heutige handelsübliche Rechner, auch Notebooks, verfügen in der Regel ab Werk über die notwendigen Leistungsmerkmale. Die Massenspeicher einer Digitalkamera oder eines Camcorders können direkt in den entsprechenden Slot am PC eingesteckt werden. Die Dateien werden überspielt und stehen zur Bearbeitung in der jeweiligen Software zur Verfügung. Sollte es mal Probleme mit den unzähligen Formaten geben, so hilft ein Video Converter, wie er beispielsweise von SAD Bild / Videoverarbeitung angeboten wird. Dieser Converter wandelt praktisch jedes Format in gängige Formate um.
Die Corel Corporation offeriert ihre Produkte unter den Seriennamen FilmBrennerei, Paint Shop Pro, WinDVD und Videostudio. Damit lassen sich die Aufgabenfelder leicht erkennen. Auch die Produktlinien der Kategorie Magix Bild / Videoverarbeitung geben kaum Rätsel auf: Video Pro und VideoDeluxe (Videoschnitteinrichtungen und andere Spezialgebiete) sowie Videokassetten (überspielen auf DVD).
Unterschätzt wird bei der Bearbeitung von digitalen Dateien häufig die Qualität. Billige No-Name-Produkte ist oftmals ihr Geld nicht wert. Bei der wiederholten Bearbeitung lässt die Qualität sichtbar nach.
Daher macht es auch Sinn, vorab sehr genau zu recherchieren, welches Programm welche Funktionen umfasst. Wer die Scharfstellung auf dem einen Programm, die Lichteffekte aber auf einem anderen Programm erledigt, sollte sich nicht wundern, wenn das Endergebnis nicht zufriedenstellend ist. Denn, so sehr es Digitalgläubige auch überraschen mag: Bei der Verarbeitung digitaler Signale können Verluste auftreten, die am Ende zu einem schlechten Ergebnis führen. Mit jeder weiteren Bearbeitung des Signals vergrößern sich bisherige Störungen.
Man kennt das ja aus den Profistudios und von der Magnetbandaufzeichnung. Ungenauigkeiten beim Schnitt treten manchmal erst bei der letzten Bearbeitung (etwa dem Überspielen) gut sichtbar auf und ergeben dann zahlreiche Störungen. Das Ergebnis ist wertlos. Andererseits trainiert der Umgang mit dem Videostudio auch das Filmen als solches.
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