AccessPoints
AccessPoints sind Zugriffspunkte auf ein Netzwerk. Dies trifft natürlich generell erst einmal für jede Schnittstelle zu. Im Besonderen sind AccessPoints jedoch solche Schnittstellen, an denen kabellose Verbindungen (
Wireless LAN) auf kabelgebundene Datennetzwerke zugreifen. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Hot Spots. Ein Hot Spot ist der öffentliche, allgemein freie, aber mit Kosten verbundene Zugriff auf das Internet.
Notebooks sind nach wie vor die wichtigsten Adressaten für AccessPoints und Hot Spots. Der Unterschied zwischen beiden Zugriffspunkten wird noch deutlicher, wenn klar wird, dass jeder Hot Spot auch einen AccessPoint hat. Denn mobile Rechner klinken sich per Funk in ein internes Datennetz ein, das dann den Weg für die Kommunikation mit dem Wolrd Wide Web freigibt. Voraussetzung ist jeweils die Freigabe, die etwa von entrichteten Gebühren abhängt. Derartige Hot Spots gibt es beispielsweise in Cafés oder auch an öffentlichen Telefonzellen, die mit einem entsprechenden Hinweis gekennzeichnet sind.
In privaten Haushalten ist der WAP (Wireless Access Point) in den meisten Fällen im Router integriert. Dies ist für den Laien die einfachste und solideste Art, dem Notebook den kabellosen Transfer mit dem Internet zu erlauben.
Höchste Sicherheitsstufe erforderlich
Um Datenverbindungen, die auf Kabelleitungen basieren, anzapfen zu können, benötigen Hacker in der Regel auch einen physischen Zugang zum Netz, also eine Drahtverbindung. Beim kabellosen Datenverkehr ist das einfacher. Auf Entfernungen von 50, 100 und noch mehr Metern kann der Hacker sich in die Funkverbindungen einklinken. Möglichkeiten, den ungewollten Zugriff zu verhindern, gibt es durchaus viele. Beliebt ist die Verschlüsselung der Daten. Wer für den Zugang gezahlt hat (Hot Spot) oder die Autorisation des Inhabers des Internetzugangs hat, erhält den Entschlüsselungs- oder Zugangscode und kann damit den AccessPoint nutzen.
Generell sollten Anwender die Gefahren durch Hacker nicht unterschätzen. Hier stellen die AccessPoints keine anderen Risiken dar als der Zugang zum Internet per entsprechender Software. Die Schäden reichen von Defekten an Hardware und
Software bis hin zu fehlgeleiteten Bestellungen oder sogar Zugriffen auf Benutzerkonten. In letzter Konsequenz können natürlich auch Bankkonten, die etwa per Internetbanking betrieben werden, Opfer solcher Anschläge sein. Gefährlich daran ist vor allem, dass viele Hacker ihre Viren, Würmern und Trojaner gut tarnen und auf Zeit spielen. Manch ein Fremdkörper wird erst nach einigen Wochen aktiv. Dann ist der Vorgang oft kaum noch rückgängig zu machen. Unterschätzt werden sollte auch nicht, dass die Viren über den eigenen Lebensbereich hinaus Gefahren mit sich bringen können. So kann ein Hacker auch private Verbindungen nutzen wollen, um in Netzwerke von Banken, Behörden usw. reinzukommen.
Marktlage
Der Markt ist schon regelrecht unübersichtlich geworden. Das ist auch kein Wunder, da in Bezug auf AccessPoints nach wie vor noch nachgerüstet wird. Über kurz oder lang wird fast jeder Computeranwender einen mobilen Rechner nutzen, der überall ins Internet kann. Man wird sich kaum noch Gedanken darum machen, wie das funktioniert und wie sicher dieser Zugang ist. Hier kann man die Erfahrung mit der Verbreitung der Mobiltelefone heranziehen. Nicht einmal das Mithören des Sitznachbars in der U-Bahn wird noch ernsthaft verhindert. Manch ein Firmenangestellter bekommt Herzklopfen, wenn er beim Telefonieren mit dem Festnetzanschluss ein ungewohntes Knacken oder gar andere Stimmen hört. Aber an der Ampelkreuzung werden die neuesten Firmengeheimnisse laut durchs offene Seitenfenster hinausposaunt.
AccessPoints gibt es beispielsweise bei
Netgear,
Cisco und
Belkin. Ferner bieten
Linksys,
DLink und
IC Intracom interessante Offerten an. Bei den Produkten sollte darauf geachtet werden, welche technischen Daten und Ausstattungsfeatures tatsächlich heute bzw. in naher Zukunft benötigt werden. Interessanter ist die Frage nach der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Wer praktisch nur per Funk Kontakt zum Router mit integriertem AccessPoint sucht, sollte schon auf ein hohes Tempo setzen. Wer dagegen viele Arbeiten am stationären PC verrichtet, der über eine Kabelverbindung verfügt, kann vielleicht in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit auf das letzte i-Tüpfelchen verzichten. Nicht übersehen sollte man die optischen Aspekte, die zuweilen auch zu unverständlichen Preisaufschlägen führen. Andererseits orientieren sich immer mehr Computeranwender in Richtung Wohnzimmer und verzichten auf das klassische Büro mit den hellgrauen und unansehnlichen Kästen. Aber für den Auftritt im Wohnzimmer sind die meisten AccessPoints durchaus angemessen eingekleidet.