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ASUS Barebone Pundit 6-P5G41E Socket775 Intel G41 ICH7 Dual Channel DDR3 FSB1333/1066/800
99,82 €
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164,65 €
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Ausgehend von der Feststellung, dass ein Barebone-Computer ein nur teilweise fertiggestellter PC ist, gibt es logischerweise viele Variationen, Bauteile beim PC Barebone wegzulassen. Diese fehlenden PC Komponenten verbaut der Käufer dann selbst. Der Käufer kann dabei ein Hobby-Bastler sein, der sich seinen individuellen Computer selbst konfiguriert oder aber auch ein Wiederverkäufer, der speziell aufgebaute Modelle anbieten möchte. Auch wenn ein gewisses Maß an Hardware-Kenntnissen notwendig ist, so ist der Aufbau eines Desktop PCs doch relativ einfach. Sich also an ein solches Projekt zu wagen, ist nicht unbedingt ein großes Wagnis. Auf der anderen Seite bietet es zahlreiche Vorteile. Der PC Barebone kann die Grundlage für einen preiswerten Computer darstellen. Genauso gut hält das noch recht leere „Knochengerüst“ viele Möglichkeiten bereit, den Rechner speziell auf die eigenen Bedürfnisse auszurichten. Das kann etwa bedeuten, dass der PC multimediale Sonderleistungen vollbringen soll oder auch als kombinierter Server eingesetzt wird. Die Option, das Gerät selbst zu konfigurieren, ist auch bei dieser Art der Hochrüstung eine Form der Kostensenkung. Der Focus liegt dann auf einem möglichst guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hier unterscheidet sich der Computer wesentlich von vielen anderen elektrischen oder mechanischen Geräten des täglichen Gebrauchs. Es besteht zwar bei vielen Maschinen, seien es Küchengeräte oder gar ein Kfz, die Option, bestimmte Ausstattungsdetails bei der Bestellung einzubeziehen und andere wegzulassen. Aber eine neue Waschmaschine ohne Steuerelektronik zu bekommen, ist ebenso schwierig wie ein Auto, das noch keine Sitze hat (obwohl es diesbezüglich ja durchaus einige Bausätze schon gegeben hat und auch noch gibt. Dazu gehören aber in der Regel keine typischen Familienwagen, sondern eher exotische Freizeitmobile oder gar Sportgeräte).
Beim Computer ist dies anders, wie der PC Barebone, aber auch der Multimedia Barebone oder der Server Barebone belegen. Das liegt unter anderem daran, dass der Computer allgemein aus einem Zusammenschluss vieler Einzelgeräte besteht, die oftmals nicht unbedingt notwendig sind, um einfachste Rechenoperationen auszuführen oder gar Programme zu erstellen. (Wer sich hier noch an die Anfangstage der Personal Computer bzw. Homecomputer erinnert, weiß, dass auch eine Festplatte Luxus sein kann.) Ferner lässt sich das Gefüge der Bauteile sehr variantenreich gestalten. Beispielsweise passen auf diverse Prozessoren Sockel unterschiedliche Prozessoren. An diese wiederum lassen sich nicht selten verschiedenartige Speicherchips, Grafikkarten, Soundkarten, Laufwerke usw. anschließen.
Das Thema Optik mag im ersten Moment unnötig erscheinen, wenn man an PC Barebone denkt. Und lange Zeit hielten sich viele Anbieter der Barebone PCs an die Devise: Wer schönes Aussehen möchte, soll sich einen fertigen Computer kaufen. Inzwischen hat sich die Branche gewandelt und diverse Firmen offerieren Barebone Computer mit ansprechender Optik. Der Nachteil liegt dann jedoch oft in den begrenzte(re)n Möglichkeiten, den Computer nach eigenen Vorstellungen zu konfigurieren. Das Problem stellt sich dann ähnlich wie die Reparatur- und Aufrüstarbeiten an einem Notebook dar. Schon aufgrund der Enge und der Wärmebelastung ist die Konfiguration ein erheblich diffizileres Unterfangen.
Unter dem Begriff PC Barebone liefern Hersteller wie Fujitsu, Shuttle, Asus und andere ganz unterschiedliche Offerten. Ein erfreulich großer Teil der Angebote beginnt preislich bereits unterhalb von 200 Euro. Schon für gut 100 Euro gibt es den ein oder anderen PC Barebone mit Socket 775 und DDR3-RAM. Alternativ stehen natürlich auch Modelle im Programm, die für den Einsatz von AMD-Prozessoren gedacht sind. Es zeigt sich, dass die Spielwiese groß ist. Daraus ergibt sich allerdings auch die Qual der Wahl. Wer sich an ein solches Projekt wagt, hat möglicherweise mehr Probleme bei der Auswahl der richtigen bzw. gewünschten Komponenten als beim Aufbau des Systems.
Beliebt ist das Knochengerüst PC Barebone unter anderem bei Hobby-Bastlern, die von ihrem selbst konfigurierten Top-Computer zum Schnäppchen-Preis träumen. Das muss kein Traum bleiben, da das Angebot reichhaltig ist und sich somit viele Ideen verwirklichen lassen. Ob der Rechner am Ende wirklich preisgünstiger wird, als ein Modell von der Stange, ist eher zweifelhaft. Aber die Chance auf ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis ist, vor allem in Bezug auf individuelle Wünsche, sehr wohl vorhanden.
Übersehen sollte man dabei aber auch bei Desktop-Gehäusen nicht, dass ein PC Barebone ebenso wie fertige Produkte mit (ausreichend) Strom versorgt sein will und Wärme produziert. Hier geht es natürlich vorrangig um das Innenleben des Traum-Computers. Es wäre schade, wenn sich der Traum in Rauch auflöst, weil man etwa den im PC Barebone verbauten Spannungswandler (Netzteil) überschätzt hat.