LCD TV Wandhalterungen
Wesentlicher Aspekt bei der Anschaffung eines Flachbildschirms (LCD, TFT, Plasma) ist die geringe Bautiefe und das vergleichbar niedrige Gewicht (im Verhältnis zum Röhrengerät). Dadurch ergeben sich völlig neue Möglichkeiten der Positionierung. Dies gilt es, sowohl im professionellen als auch im privaten Bereich, vorher zu durchdenken. Immerhin gibt es neben
LCD TV Deckenhalterungen und Wandhalterungen auch noch Standsäulen. Vor allem im heimischen Wohnzimmer wird die Wandmontage bevorzugt, sofern der Fernseher - mit Standfüßen versehen - nicht einfach den Platz seines Vorgängers einnimmt. Aber auch Wandhalterungen zeigen vielfältige Möglichkeiten.
Für die Anbringung des Geräts flach an der Wand spricht einiges, zumal manche Modelle bereits ab Werk Halterungen dafür mitbringen. Allerdings bleiben die Einstellungsmöglichkeiten wie Schwenken und Drehen oder gar die Veränderung der Höhe hier auf der Strecke. Die einfachste Wandhalterung ohne jegliche Bewegungsmöglichkeit ist also meist die preiswerteste und nicht selten auch die solideste, lässt aber kaum eine Ausrichtung zu den Sitzplätzen zu. Und hier unterscheidet sich die Position bzw. Ausrichtung des vormaligen Standgeräts meist von einer Wandanbringung. Die wenigsten Geräte wurden platt an der flachen Wand aufgestellt. Üblich war dagegen eine nicht selten leicht verdrehte Ausrichtung zu den Zuschauern. Da beim Röhrenfernseher die Bildfläche zudem ca. 40 bis 70 cm Abstand zur rückwärtigen Wand pflegte (wegen der Bautiefe), wirkt eine direkte Wandanbringung des Flachbildschirms an derselben Stelle, wo vorher der CRT-Monitor stand, oft befremdend.
Hier macht es Sinn, bei der Auswahl der Wandhalterung (siehe
Ergotron LCD TV Wandhalterungen und
Vogels Products LCD TV Wandhalterungen) zumindest eine drehbare Komponente als Klammer zwischen Gerät und Wandplatte zu wählen. Die Mehrausgaben mögen davon abschrecken, lohnen jedoch, wenn irgendwann einmal das Zimmer umgestellt wird. Zwar lässt sich auch ein simpler Befestigungskit wieder lösen und an einer anderen Stelle anbringen, jedoch erlaubt er keine passgenaue Justage der Bildoberfläche.
Nicht sparen sollte man bei der Qualität von Material und Fertigung. Unbedingt ist auf die Gewichts- und Größenklassen zu achten, für die die Befestigungselemente ausgelegt sind. Empfehlenswert ist es sicherlich, sowohl beim Gewicht als auch beim Bildschirmformat etwas Sicherheitsspielraum zu lassen. Wer einen 30 Zoll Monitor verwendet, kann sich mit einer Klammer für 23 bis 32 Zollgeräte begnügen.