Navigationsgeräte von Garmin
Auch die Navigationsgeräte von Garmin wurden vom Geocaching-Bazillus erfasst. Die elektronische GPS-Schnitzeljagd sorgte um die Jahrtausendwende für einen gewaltigen, internationalen Boom beim Geocaching, dessen Anfänge in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Damals hieß es noch Letterboxing und schon die Verbindung mit dem Ortsnamen Dartmoor (die wohl älteste nachweisliche Suche von Logbooks in der Wildnis als Spiel) lässt ein wenig Sherlock-Holmes-Romantik aufkommen. Immerhin haben zwei berühmte Fälle des Meisterdetektivs hier ihren Handlungsort: „Silberstern“ (die Ställe von King’s Pyland) und „Der Hund von Baskerville“. Auch die „Fünf Freunde“ hatten in Dartmoor zu tun („Fünf Freunde und das Monster im Moor“ sowie „Fünf Freunde im Nebel“). Selbst der deutsche Liedermacher Reinhard Mey bemühte diese für das Geocaching traditionsreiche Ortschaft für seinen Liedkrimi „Der Mörder ist immer der Gärtner“. Sicherlich stechen die Navigationsgeräte von Garmin gerade in diese besondere emotionale Welt der Waldläufer. Sie vermitteln ein Gefühl der Sicherheit wo man sich nicht auskennt. Wildnis – und für den Großstädter ist oft schon der Stadtpark ein unbekanntes, angsteinflößendes Terrain – fordert den ganzen Mut der Schnitzeljäger heraus. Das moderne Geocaching begann am 3. Mai 2000, nachdem die US-Regierung am Tag zuvor die künstliche Ungenauigkeit des GPS-Signals abschaffte. Statt auf 100 Meter war das Signal jetzt auf rund 10 Meter genau. Dave Ulmer schlug das weltweite Spiel vor und vergrub an besagtem Mai-Tag in Portland (Oregon, USA) einen reichlich gefüllten Plastikeimer, der unglücklicherweise nicht gut erhalten blieb und inzwischen durch eine Gedenktafel ersetzt wurde. Die Positionsdaten veröffentlichte er im Internet und die Suche begann. Schon am folgenden Tag hatte Mike Teague den Stash (Geheimversteck) gefunden und eröffnete wenige Tage später eine Website für die Auflistung von Stashes (inzwischen sind es rund 1,5 Millionen Caches weltweit).
Wer bisher bei dem Thema Navigationsgeräte von Garmin nur an kleine Navis für die Windschutzscheibe dachte, übersieht, dass die Nutzung für das Geocaching immer mehr gefragt wird (siehe auch Garmin GPS eTrex H). Navigationssysteme bereichern seit vielen Jahren die Ausstattung von Outdoor-Fans und natürlich kann es sich kein namhafter Hersteller von Navigationsgeräten erlauben, sich vor diesem Markt zu verschließen.
Fein gegliedertes Programm
Das umfangreiche Sortiment Navigationsgeräte von Garmin steht nicht nur für die unterschiedlichsten Wünsche der Kunden, sondern auch für die Variationsmöglichkeiten der Ingenieure. Nicht mehr nur die Kartenvielfalt differenziert die Modelle. Inzwischen zeichnen sich die Navis aller Hersteller durch zahlreiche Zusatzfunktionen aus. Der Kunde möchte nicht mehr nur die richtige Straße finden und zielgenau vor Uromas Haus stehen bleiben. Er möchte auch das beste Hotel, die günstigsten Boutiquen und das noch um Mitternacht offene Stadtcafe unter elektronischer Anleitung erreichen. Die Navigationsgeräte von Garmin eignen sich, je nach funktionaler Ausrüstung, auch für die Urlaubsplanung. Sehenswürdigkeiten werden ebenso wenig verpasst wie andere interessante Orte. In den Anfangstagen waren die Planungsaufgaben noch besser mit einem Computer zu erledigen. Für den PC oder den Laptop spricht natürlich der größere Bildschirm. Auch Notebooks genießen hier natürlich den Vorteil einer größeren Sichtfläche und lassen sich mittels GPS-Empfänger zum übergroßen Navi umbauen.
Sicherheit
Die Navigationsgeräte von Garmin steuern den Lenker von Auto, LKW und Motorrad durch fremde Städte. Die Elektronik soll die Konzentration auf den Verkehr verbessern. Voraussetzung dafür ist die größtmögliche Zuverlässigkeit beim Wegweisen. Dazu gehören inzwischen auch so selbstverständliche Features wie Stauerkennung, Baustellenumleitung usw. Die Perfektion bei der Navigation ist ein wesentlicher Aspekt für die Entwicklungsingenieure (vgl. auch Navigationssoftware).
Dies wird in Details deutlich, die manchmal erheblich über den Kaufpreis entscheiden. Sollen die Navigationsgeräte von Garmin die bestmögliche Route für den Fahrer bestimmen, so unterliegt dies zum einen objektiven Messdaten. Zum anderen spielt auch die subjektive Wahrnehmung eine Rolle. Etwa ist das Fahrverhalten sehr unterschiedlich. Manch einer möchte 30 Prozent Autobahn, ein anderer lieber 70 Prozent. Die besser ausgestatteten Navigationsgeräte von Garmin und anderen Herstellern nähern sich durch ihre Vielfalt an Features immer mehr dem Ideal. Das hat natürlich auch seinen Preis (siehe auch Navigation Zubehör).
Wie viel Navi benötigt man?
Unsinnig wäre es, sich ein Navigationsgerät zuzulegen, um es dann für die Strecken einzuschalten, die man eh schon seit Jahren kennt und auch in Zukunft nicht meiden wird. Die Navigationsgeräte von Garmin können aber auch neue Alternativen aufzeigen, die vielleicht sogar Kilometer und damit auch Sprit sparen.
Sicherlich sollte man sich aber auch nicht unüberlegt dem Navi anvertrauen. Auch die Technik macht Fehler. Der Hinweis „in 200 m rechts abbiegen“, während man vor einer Garage steht, ist manchmal nicht nur ein alter Witz, sondern Wirklichkeit.